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Zahnheilkunde 1. Oktober 2010

Oberflächenqualität von Vollkeramik nach Pulverstrahlbehandlung – Eine in vitro Pilotstudie

Pulver-Wasserstrahlgeräte werden heutzutage vor allem im Rahmen der Dentalhygiene und der Parodontaltherapie eingesetzt. In der Literatur belegen Untersuchungen, dass diese Substanzdefekte verursachen können. Die vorliegende in vitro Pilotstudie untersucht die Auswirkungen dieser Behandlungsart auf verschiedene Keramiken. Diese Keramikoberflächen wurden zum einen hochglanzpoliert und zum anderen mit einem Glanzbrand versehen. Danach wurden sie mit einem Pulver-Wasserstrahlgerät behandelt und auf eventuelle Substanzdefekte hin untersucht. Die Defekttiefen wurden gemessen und mit den unbehandelten Keramikoberflächen verglichen. Es zeigte sich bei allen mit dem Pulver-Wasserstrahlgerät behandelten Keramikoberflächen ein Substanzabtrag im Bereich von 0,711 µm bis 1,265 µm. Durch diese Ergebnisse ist eindeutig bewiesen, dass pulverstrahlbehandelte Keramikoberflächen Substanzdefekte aufweisen.

Martin Koller, Gerwin V. Arnetzl, Gerwin Arnetzl, 6/2010

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