zur Navigation zum Inhalt
© Nobel Biocare
Abb. 1: Tagungsleiterin Prof. Dr. Regina Mericske-Stern
© Nobel Biocare

Abb. 2: Prof. DDr. Georg Watzek

© Nobel Biocare

Abb. 3: Dr. Roland Glauser

© Nobel Biocare

Abb. 4: Prof. Dr. Rudolf Fürhauser

© Nobel Biocare

Abb. 5: Moderation Prof. Dr. Robert Haas

© Nobel Biocare

Abb. 6: Podiumsdiskussion

 
Zahnheilkunde 15. Dezember 2010

„Praxisbezogen – Wissenschaftlich – Hochwertig“

Das Nobel Biocare Symposium Österreich & Schweiz fand im September in Zürich statt.

Mit rund 380 Teilnehmern, ging das Nobel Biocare Symposium am 10. und 11. September in Zürich mit großem Erfolg über die Bühne. Unter dem Motto „Praxisbezogen – Wissenschaftlich – Hochwertig“ bot es einerseits eine aktuelle Standortbestimmung der modernen Implantologie und andererseits wertvolle Hinweise zur Umsetzung in die tägliche Praxis. Das vielseitige wissenschaftliche Programm wurde von den Tagungsleitern Prof. Dr. Regina Mericske-Stern und Prof. DDr. Georg Watzek zusammengestellt.

Am Freitag, den 10. September, startete erfolgreich das zweitägige Österreichisch-Schweizerische Nobel Biocare Symposium 2010. Im vollbesetzten Kinosaal der Zürcher Filmarena Sihlcity wurden die Teilnehmer von Frau Professor Regina Mericske-Stern, Direktorin der Klinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Bern, und Michael T. Studer, Geschäftsführer von Nobel Biocare Österreich & Schweiz, herzlich begrüßt. Die darauffolgende Video-Einspielung bildete den Start und gleichzeitig Hintergrund für das wissenschaftliche Programm: In einem Interview blickt Prof. Dr. Per-Ingvar Brånemark auf sein inzwischen mehr als 45-jähriges wissenschaftliches Lebenswerk und die Zusammenarbeit mit der Firma Nobel Biocare zurück. Dabei betont er die Bedeutung ihres Engagements in Forschung und Entwicklung für die gesamte Industrie. Ergänzend dazu führte Prof. Dr. Regina Mericske-Stern aus: „Weiterentwicklung auf allen Ebenen der Implantologie bedeutet, moderne, sichere Verfahrung in der Planung, Chirurgie und Prothetik zum Wohl der Patienten anzuwenden. Hier hat die Firma Pionierleistungen erbracht und nimmt eine führende Rolle in der computerassistierten Implantologie und Prothetik ein.“

Schwerpunkte der Veranstaltung bildeten u.a. computergestützte Verfahren für Diagnostik und Operationsplanung, Nutzen und Risiken der navigierten Implantattherapie, die bimaxilläre Sofortrekonstruktion, Konzepte der Sofortbelastung und Sofortversorgung, CAD/CAM-Rekonstruktionen auf Implantaten und Zähnen, Materialkunde von Gerüst- und Verblendwerkstoffen, Patientenerwartungen und aktuelle implantologische Möglichkeiten.

„Das Symposium bot einen Überblick über das gesamte Spektrum der Implantologie. Im Zentrum des Interesses und der Präsentationen stand am Anfang die Möglichkeit von Sofortimplantationen und deren sofortiger Versorgung. Die Behandlungsplanung mittels Computer stellt ein essentielles Hilfsmittel für die Patientenbetreuung dar, und es ist auch sicher anzunehmen, dass deren Stellenwert als ergänzende Maßnahme bei der Implantatbehandlung immer wichtiger werden wird. Die Versorgung von Implantaten mit Zirkonium entspricht heute dem „state of the art“ und ist nicht mehr wegzudenken. Auch hier macht die Entwicklung von Jahr zu Jahr Fortschritte. Zirkonium ist heute das wesentliche Material bei der Gestaltung von Abutments, aber auch von supra-implantären Gerüsten“, fasst der Tagungsleiter Prof. DDr. Georg Watzek das wissenschaftliche Programm inhaltlich zusammen.

Parallel zu den Vorträgen am Main Podium fand der zweitägige Workshop für über 60 Dentalassistentinnen statt. Dieser fokussierte am ersten Tag die professionelle und patientengerechte Kommunikation, exzellentes Telefonverhalten und Stressmanagement. Am zweiten Workshop-Tag wurden die Assistentinnen in einem Zirkeltraining auf Chirurgie, Prothetik und Administration geschult, sowie über Tipps und Tricks in der Dentalhygiene für langlebige Implantate informiert.

Praktische Workshops für Zahnärzte und Zahntechniker am Samstag Nachmittag ergänzten das wissenschaftliche Programm. Die Workshopreihe „Die nächste Softwaregeneration zur Diagnose, Behandlungsplanung und schablonengeführten Implantation – NobelClinician“ beinhaltete u.a. Konzepte und Meilensteine in der Entwicklung der schablonengeführten Chirurgie sowie Vergleiche verschiedener Systemen und Langzeiterfahrungen mit NobelGuide. Rund 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um Einblick in die nächste Generation der computernavigierten Implantation zu erhalten.

Die Workshopreihe „Erleben Sie die neue Welt der CAD/CAM-gestützten Zahnmedizin – NobelProcera“ befasste sich u.a. mit dem Thema „Von der Implantation bis zur definitiven Versorgung mit der Procera Implant Bridge“ und mit dem Thema „IPS e-max: Verblendung und Überpressung“. Rund 60 Zahntechniker verfolgten den gemeinsam mit den Nobel Biocare-preferred partnern VITA und Ivoclar Vivadent konzipierten Workshop mit großem Interesse.

„Mit dem diesjährigen Nobel Biocare Länder Symposium haben wir ganz bewusst unsere wissenschaftlichen Wurzeln betont, ohne den Bezug zur Praxis aus dem Auge zu verlieren. Als ideal hat sich das Teamkonzept mit Vorträgen am Main Podium und Workshops sowie einer Fachausstellung erwiesen. Damit konnten wir nicht ausschließlich Zahnärzte ansprechen, sondern auch Zahntechniker und Dentalassistentinnen. Die positiven Rückmeldungen zahlreicher Teilnehmer motivieren uns für das nächstjährige Symposium, welches vom 16. bis 17. September 2011 in Wien stattfinden wird“, so Michael T. Studer, Geschäftsführer von Nobel Biocare Österreich & Schweiz.

Ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen sowie der Gesellschaftsabend am Freitag Abend rundeten das Symposium-Programm ab. Der Gesellschaftsabend fand in der Rüsterei im denkmalgeschützten Backsteingebäude in der ehemaligen Sihl Papierfabrik statt. Nach einem ausgiebigen Apéro und kulinarischen Köstlichkeiten begleitete die Band „Bad Powells“ die Gäste durch einen stimmungsvollen Abend. Das Fest dauerte bis weit nach Mitternacht.

Wissenschaftliche Leitung und Referenten

Das Symposium stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. dent. Regina Mericske-Stern und Univ.-Prof. DDr. Georg Watzek.

Auszug aus der Referenten-Liste (alphabetische Reihung): Thomas Bernhart, Urs Brodbeck, Rudolf Fürhauser, Roland Glauser, Michael Gödiker, Robert Haas, Beat Heckendorn, Stefan Holst, Joannis Katsoulis, Martin Lorenzoni, Georg Mailath-Pokorny, Regina Mericske-Stern, Oliver Ploder, Bernhard Pommer, Christian Richter, Dennis Rohner, Peter Schüpbach, Gabor Tepper, Christoph Vasak, Georg Watzek, Werner Zechner, u.v.m.

Informationen: www.nobelbiocare.com

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben