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Traumatische Ereignisse könnten amalgambezogene Beschwerden beeinflussen.
 
Zahnheilkunde 30. September 2010

Stress verschärft Probleme

Amalgam

Ziel einer Studie in Skandinavien war die Untersuchung der Beziehungen von Lebensereignissen und amalgambezogene Beschwerden.

Die Teilnehmer wurden aus einer longitudinalen populationsbezogen Studie ausgewählt – 337 Teilnehmern mit amalgambezogenen Beschwerden und ebenso viele ohne Beschwerden. Für 81 der Teilnehmer mit amalgambezogenen Beschwerden und deren passende Kontrollgruppe waren die Daten etwa fünf Jahre vor dem Auftreten verfügbar, um longitudinale Analysen möglich zu machen. Alle Teilnehmer füllten einen Fragebogen über das Vorkommen von 55 Lebensereignissen aus. Die Ergebnisse zeigten, dass viele Teilnehmer mit amalgambezogenen Beschwerden im Vergleich zur Kontrollgruppe negative Lebensereignisse vor dem bzw. beim Auftreten der Beschwerden erfahren hatten. Sie berichteten von mehr unerwarteten und unkontrollierbaren Erlebnissen. Somatische Erkrankungen und Operationen waren die meistgenannten Ereignisse. Der Tod eines nahen Familienangehörigen und eine große Veränderung der finanziellen Situation wurden ebenso berichtet. Die Studie deutet darauf hin, dass ungünstige und negative Lebensereignisse eine wichtige Rolle bei Verständnis und der Erklärung von amalgambezogenen Beschwerden spielen könnte.

Quelle: Community Dentistry and Oral Epidemiology, Vol. 36 doi: 10.1111/j.1600-0528.2010.00571.x

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