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Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz

 
Zahnheilkunde 27. September 2010

MedUni Wien: Professur für Zahnmedizinische Ausbildung

Internationales Top-Niveau des medizinischen Personals kommt Patienten zugute.

Seit 1. Juni hat die Bernhard-Gottlieb Universitätszahnklinik der MedUni Wien mit Univ. Prof. DDr. Andreas Moritz einen Professor für Zahnmedizinische Ausbildung. Moritz´ Ziel ist die Ausbildung des medizinischen Personals auf internationalem Top-Niveau, das direkt den Patienten zugute kommen soll.

Andreas Moritz, Professor für Zahnmedizinische Ausbildung

Univ. Prof. DDr. Andreas Moritz konzentriert sich bei seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auf ästhetische Füllungstechniken, restaurative Zahnheilkunde, Endodontie (allgemeine Zahnheilkunde), Parodontologie und Laserzahnheilkunde. An der Universitätszahnklinik wurde Moritz u. a. mit der Qualitätskontrolle aller technischen Arbeiten und dem „worst case management“ der Konservierenden Abteilung beauftragt. Er setzte die Initiative für eine Spezialambulanz für Lasertherapie an der Konservierenden Abteilung. Unter seiner Leitung entwickelte sich diese zum größten dentalen Laserzentrum weltweit. Zusätzlich implementierte Moritz Spezialambulanzen für Endodontie und Ästhetische Zahnheilkunde, welche eine Behandlung auf Spitzenniveau sicherstellen. Einen weiteren Schwerpunkt seiner klinischen Tätigkeit bildet die Basistherapie im Sinne einer breitflächigen kompetenten und qualitätsorientierten Basisversorgung.

Zu den Schwerpunkten seiner Lehrtätigkeit an der Konservierenden Abteilung zählten neben der Vermittlung der Lasertherapie, die Betreuung von Fachärzten in Ausbildung und auch die praktische Ausbildung der Studierenden im neu geschaffenen Dr. med. dent. Studium. Um diese Betreuung zu verbessern, wurde auf Moritz Initiative ein Kleingruppensystem sowie eine tägliche Fallplanung eingeführt, die eine Qualitätssteigerung im Behandlungs- und Ausbildungsbetrieb bewirkt und eine deutliche Leistungssteigerung bei technischen Arbeiten zur Folge hat.

Seine Ziele in den nächsten Jahren sieht Moritz in der Integration eines neuartigen Unit Systems, das durch eine fächerübergreifende Betreuung des Behandlungsbetriebs zu einer noch effizienteren Therapie der Patienten führt und auch die Qualität der studentischen Ausbildung weiter erhöhen soll. Als weiteres Anliegen nennt Moritz zudem die Weiter¬entwicklung verschiedener neuer Lernformen, wie beispielsweise e-Learning.

Zur Person

Univ. Prof. DDr. Andreas Moritz, geb. 1960 in Klagenfurt, beschäftigte sich am Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere vorzugsweise mit Parodontologie und konventioneller Endodontie.

In diesem Zusammenhang absolvierte er auch Studienaufenthalte an der University of Boston und der Universität Aachen, wo er sein Interesse auch auf die laserunterstützte Zahnheilkunde verlagerte. Daraus resultierten auch zahlreiche Publikationen, die sich mit dem Einsatz des Lasers in der gesamten konservierenden Zahnheilkunde und der Parodontologie beschäftigten. Darüber hinaus war er auf dem Gebiet der Füllungstherapie, der konventionellen Endodontie und Kariologie wissenschaftlich tätig.

Im weiteren Verlauf entstand zudem eine interdisziplinäre Kooperation mit der Technischen Universität Wien (Institut für Photonik, Institut für Festkörperphysik, Institut für höhere Mathematik) sowie der Abteilung für Mikrobiologie der Medizinischen Universität Wien, aus der neben zahlreichen weiteren Publikationen auch mehr als 36 Diplomarbeiten/Dissertationen resultierten, wobei 2005 und 2006 jeweils von Moritz betreute Diplomarbeiten als beste des Jahres prämiert wurden.

Moritz ist unter anderem Chefredakteur des internationalen „Journal of Oral Laser Applications“ (JOLA), Ehrenpräsident und Ehrenmitglied bei zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften, Mitbegründer und Vorsitzender der ARGE für klinische Lasertechnologie und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Endodontie sowie Präsident der ESOLA (European Society for Oral Laser Applications) und Präsident der SOLA INTERNATIONAL (International Society of Oral Laser Application).

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