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Foto: Privat
Dr. Horst Nußmüller testet zahnmedizinische Materialien mit Bioresonanz: „Von etwa hundert getesteten Personen besteht bei nur fünf eine Verträglichkeit von Amalgam.”
 
Zahnheilkunde 30. August 2010

Frequenzstörungen bei Allergien ausgleichen

Bioresonanz wird bei zahnärztlichen Maßnahmen sowohl diagnostisch zur Austestung von Zahnmaterialien als auch therapeutisch bei Unverträglichkeiten oder Allergien eingesetzt.

Zellen und Organe schwingen in bestimmten Frequenzbereichen. Durch Giftbelastungen, Verletzungen oder unausgeheilte Krankheiten kommt es jedoch zur Veränderung dieser Schwingungsmuster. Ziel der Bioresonanztherapie ist es, das Schwingungsmuster im Organismus wieder in ein Gleichgewicht zu bringen und damit die körpereigenen Regulationskräfte zu aktivieren und von den störenden krankhaften Einflüssen zu befreien.

 

Welche Möglichkeiten die Bioresonanz bei Allergien und Unverträglichkeiten in der Zahnheilkunde bietet, erklärt Dr. Horst Nußmüller, Arzt für Allgemeinmedizin in Wien und Graz, im Interview mit dem Zahn Arzt.

 

Kann Bioresonanz diagnostisch und therapeutisch angewendet werden?

NUSSMÜLLER: In der Diagnose bezieht man sich auf das Akupunktursystem der Meridiane, wodurch das Ausmaß der Belastung der einzelnen Meridiane feststellbar ist. Auf die Zahnmedizin bezogen – wie belastet beispielsweise ein bestimmtes Metall die Nieren- oder Leberfunktion? Therapeutisch kann nun entweder der betreffende Meridian, z. B. Niere oder Leber, gestärkt werden, damit diese mit dem herausfordernden Material besser umgehen können, oder man trainiert den Körper mit der Gegeninformation, damit dieser das Material von sich aus besser toleriert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass etwa nach fünfmaliger Exposition mit der Invertschwingung eine Toleranz des Gewebes auftritt. Diese Veränderungen sind auch anhand der Laborwerte nachweisbar – Verbesserung der Leberwerte, der Enzyme, der glomerulären Filtrationsrate etc. Grundsätzlich gilt jedoch, je akuter die Erkrankung, desto eher kann ein Erfolg eintreten, je chronischer eine Erkrankung, desto schwieriger die Behandlung.

 

Wie erfolgt eine Testung auf Unverträglichkeiten, z. B. auf Materialien, und ist diese auch prophylaktisch möglich?

NUSSMÜLLER: Voraussetzung ist die Durchführung eines Standardtests zur Feststellung des Ist-Zustandes aller Systeme wie Leber, Niere, Magen, Pankreas, Bindegewebe, Fettspeicherung etc. Weiters erfolgt im Vorfeld die Austestung des potenziell allergischen Zahnmaterials oder auch Anästhetikums. Aufgrund dieser Ergebnisse kann dem Patienten eine Empfehlung für das besser verträgliche Material bei vergleichbarer Wirksamkeit gegeben werden, und damit größere Probleme vermieden werden können. Viele Zahnkollegen schicken ihre Patienten vor der Applikation eines Materials mit diesem zur Austestung zu mir. Kann jedoch ein Material nicht gegen ein adäquates ausgetauscht werden und die Reaktion auf dieses bewegt sich in einem erträglichen Rahmen (Grenzbereich), kann das System mittels Bioresonanz so weit gestärkt und trainiert werden, dass dieses besser toleriert wird.

 

Welche sind die häufigsten Allergene in der Zahnheilkunde?

NUSSMÜLLER: Von etwa hundert getesteten Personen besteht bei nur fünf eine Verträglichkeit von Amalgam. Alle anderen Personen weisen eine Dickdarm-, Nieren- und/oder Leberreaktion auf. Die Blockaden, die durch damit verbundene Ablagerungen im Grundsystem (=Matrix nach Pischinger) entstehen, sind exorbitant. Münchner Toxikologen haben in einer Arbeit nachweisen, dass eine Korrelation zwischen Amalgambelastung der Mutter und der Belastung des limbischen Systems von abgegangenen Feten besteht.

Auch finden wir hohe Infertilitätsraten bei Amalgamträgerinnen, wenn in diesen Familien Magen- und Pankreasbelastungen vorliegen. Aus der chinesischen Medizin ist bekannt, dass Familien, in denen Probleme mit dem Hormonhaushalt bestehen, besonders für Pankreas- und Milzprobleme empfänglich sind. Und gerade für diese Personen stellen Metalle wie Quecksilber, Zinn, Silber, Kupfer – Hauptbestandteile des Amalagms – eine besondere Belastung dar.

Aber auch bei Goldlegierungen gibt es markant unterschiedliche Verträglichkeiten. Ein oft ignorierter Faktor bei der Zahnsanierung ist der Zeitfaktor. Das oft gut gemeinte gleichzeitige Ersetzen von mehreren Amalgamfüllungen durch Ersatzstoffe kann zur Überlastung des Patienten führen, vor allem, wenn Vorbelastungen in der Anamnese bestehen. Auch diese können im Vorfeld bereits abgeklärt werden. Bei Prothesen gibt es ebenfalls unterschiedliche Reaktionen auf verschiedene Kunststoffe. Klagt ein Patient über Probleme mit der Prothese, trägt diese nur zeitweise oder leidet unter Schwellzuständen oder Leukoplakien, sollte der behandelnde Zahnarzt dies ernst nehmen. Oft kann durch Umscheidung der Prothese mit ausgetesteten Materialien eine Neutralisierung der Unverträglichkeit des Prothesenmaterials erreicht werden und so zum Erhalt der Prothese beitragen. Diese Patienten werden häufig als lästig angesehen. Tatsächlich ist dies jedoch vom Patienten ein Vertrauensbeweis für seinen Arzt, dass dieser ihm helfen könnte, sonst hätte er den Arzt längst gewechselt. In diesen Situationen kann dem Betroffenen beispielsweise zur weiteren Abklärung seiner Beschwerden eine für ihn schonende und effektive Diagnostik wie die Bioresonanz empfohlen werden.

 

Welche Symptome können bereits einen Hinweis auf eine Amalgamunverträglichkeit geben?

NUSSMÜLLER: Liegen in der Familienanamnese bereits Asthma, Neurodermitis oder Ekzeme vor, ist die Wahrscheinlichkeit für Irritationen sehr hoch. Auch Patienten, die absolut keinen Schmuck tragen – in diesen Familien ist immer mit Magengeschwüren und Pankreatitiden zu rechnen – sind durch Metalle extrem belastet. Bei Kunststofffüllungen sind oft die Kleber das für den Pankreas belastende Material. Auch diese sind austestbar.

 

Welche Vorteile hat für Sie der Einsatz von Bioresonanz bei Allergien und Unverträglichkeiten in der Zahnheilkunde?

NUSSMÜLLER: Ein großer Vorteil ist, dass bereits im Vorfeld die Verträglichkeit von Materialien getestet und im Fall einer Unverträglichkeit eine Alternative gewählt werden kann. Da auch Zähne einem Meridiansystem zugeordnet sind, können beispielsweise immer wieder auftretende Zysten bei einem bestimmten Zahn in Zusammenhang mit dem zugeordneten Organsystem bereits einen Hinweise auf bestehende Unvereinbarkeiten mit Metallen und/oder auf klinisch relevante Erkrankungen geben.

Bei geplanten Operationen kann im Vorfeld auch eine Verbesserung der Kieferstruktur oder durch Kiefergelenksberollung eine Entstörung im M. masseter erreicht werden, wodurch schon vor der Operation eine Entspannung des Gewebes und postoperativ eine Steigerung der Durchblutung erzielt werden kann.

Bei bereits gesetzten Füllungen ist auch eine Testung des inkorporierten Materials möglich. Kann eine Füllung bei Unverträglichkeit nicht ersetzt werden, ist eine Erhöhung der Toleranz des Gewebes gegenüber diesem Material mittels Invertschwingungen möglich. Sind Ersatzfüllungen geplant, kann die Ausleitphase durch Phytotherapie unterstützt werden (Koriandertropfen, Bärlauchtropfen etc.). Große Bedeutung kommt hier auch dem Selen als Chelatbildner und der Verabreichung von Algen zu.

 

Wie ist Ihrer Erfahrung nach die Zusammenarbeit von Zahnärzten und komplementärmedizinisch orientierten Ärzten?

NUSSMÜLLER: Ich persönlich lege auf die Zusammenarbeit mit ande-ren Kollegen großen Wert und bevorzuge den integrativen Ansatz. In meiner 23-jährigen Tätigkeit als Bioresonanztherapeut habe ich viele positive Erfahrungen gesammelt, beispielsweise die psychischen und physischen Veränderungen von Patienten nach Zahnsanierung. Kollegen, die diese Zusammenarbeit wahrnehmen, werden auch durch die Zufriedenheit der Patienten belohnt.

Auch ich habe zu diesen Zahnkollegen ein höheres Vertrauen, da sie mehr sehen als nur das technische Problem. Mit einer entsprechenden qualitativen Wahrnehmung können wir gemeinsam gezielter auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen und damit eine über die technische Betreuung hinausgehende individuelle Betreuung bieten. Man sieht eben nur ein Milliardstel der tatsächlichen Wirklichkeit. Viel mehr spielt sich dort ab, wo es nicht vordergründig messen lässt. Das Nichtwissen um diese Tatsache ist oft noch das Handicap.

 

Das Gespräch führte Dr. Friederike Hörandl

Grundlage der Wirkung der Bioresonanz
Die Bioresonanztherapie ist ein energetisches Therapieverfahren. Jedes Lebewesen oder jede Form, die in unserem Universum existiert, sendet ein spezifisches Feld von Biophotonen, elektromagnetischen Wellen und Frequenzen aus. F.  A. Popp hat diese Biophotonen 1976 als erster nachgewiesen und erkannt, dass die etwa hunderdtausend chemischen Reaktionen, die im zeitlichen Mittel pro Sekunde und pro Zelle ablaufen, nur von Biophotonen gesteuert werden können. Diese biophysikalische Ebene ist der biochemischen Ebene übergeordnet.
R. R. Rife hat bereits in den 1930er-Jahren entdeckt, dass jede Krankheit ihre eigene elektrische Signatur hat. Jedes pathologische System sendet damit ein anderes Schwingungsmuster und andere Frequenzen aus als ein Gesundes, wahrnehmbar beispielsweise durch eine Temperaturerhöhung. Temperatur ist als Infrarotstrahlung eine von unserem Körper abgegebene Wärmestrahlung. Ein krankes Gewebe, das in sich stagniert, ist kalt bzw. unterkühlt und zeigt damit eine unterschiedliche Wellenfrequenz und -amplitude. Dieses mittels Elektroden aufgenommene Schwingungsmuster kann in einem Umkehrverfahren invertiert bzw. können diese Wellen verstärkt werden.
Dieses Prinzip der Bioresonanz geht auf den deutschen Arzt F. Morell und den Ingenieur E. Rasche zurück. Dr. R. Voll entdeckte, dass durch Hautwiderstandsmessung an Akupunkturpunkten diagnostische Aussagen über den Zustand der Meridianenergien möglich sind. Durch Verabreichung von homöopathischen Mitteln verändern sich diese Hautwiderstandsmessungen. F. Morell hat festgestellt, dass diese homöopathische Wirkung auch mittels Elektroden zurückgegeben werden kann. Die Wirkung von Homöopathika beruht ja ebenfalls auf der Verabreichung von Schwingungsmustern, gelöst in Alkohol oder auf Zucker aufgetragen, die dem Patienten zur Verfügung gestellt werden.

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