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Zahnheilkunde 1. Oktober 2009

Unterschiede im adhäsiven Verbund zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen – eine in-vitro-Studie im REM

Bei der Anwendung von Dentinhaftvermittlern wird von den Herstellern sowohl für permanente Zähne als auch für Milchzähne dieselbe Vorgangsweise empfohlen. Da es aber zwischen den beiden Dentitionen massive Unterschiede bezüglich des strukturellen Hartgewebsaufbaues gibt, haben diese Auswirkungen auf die Qualität der Adhäsion zwischen den Milchzahnhartgewebe und Füllungsmaterialien, und damit auf die Dauerhaftigkeit der Füllungen. Der adhäsive Verbund wird in einer in-vitro-Untersuchung mit Ätzzeiten von 7 und 15 Sekunden im Dentin im Rasterelektronenmikroskop aufgezeigt. Aufgrund des guten adhäsiven Verbundes bei verkürzten Konditionierungszeiten mit Phosphorsäure, kann man die Ätzzeiten bei Milchzähnen um 50% reduzieren.

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