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Die prophylaxeAkademie möchte Ordinationsmitarbeitern die Möglichkeit geben, in eine zukunftsorientierte Fortbildung zu investieren.
 
Zahnheilkunde 31. März 2010

ZMP-Aufstiegsfortbildung für Ordinationsmitarbeiter aus Österreich

Eine Prophylaxefachkraft im Team gibt dem Zahnarzt die Möglichkeit, das Prophylaxebehandlungsfeld in seiner Praxis auszubauen.

Zahnmedizinische Prophylaxeassistenten/innen (ZMPs) sind heute aus prophylaxeorientierten Zahnarztpraxen in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Aber nicht nur Mitarbeiter aus deutschen Praxen können so Ihre Prophylaxezukunft selbst in die Hand nehmen, auch Interessierte aus Österreich können sich bei praxisDienste zur ZMP fortbilden lassen.

 

Seit beinahe zwei Jahren bietet praxisDienste die ZMP-Aufstiegsfortbildung einheitlich an und hat sich inzwischen erfolgreich als private Alternative auf dem Prophylaxefortbildungsmarkt etabliert. Gemessen an der Absolventinnenzahl wurde die praxisDienste ZMP bereits im zweiten Jahr zum führenden privaten Fortbildungsabschluss.

Ende 2009 startete die erste praxisDienste-ZMP-Aufstiegsfortbildung in München. Die Kursleiterinnen Barbara Schwark und Klaudia Dietrich, die auch in Österreich durch die Fortbildungen der prophylaxeAkademie führen, freuten sich, dass sie zwei Teilnehmer aus Österreich zur Aufstiegsfortbildung begrüßen durften.

Erlebnisbericht einer Teilnehmerin

Anfang November 2009 fand eine bunt gemischte Gruppe von begeisterungsfähigen, motivierten Damen, allesamt mit Prophylaxeerfahrung, in der „White Lounge“ am Isartor zusammen. Mag. pharm Christine Kolb aus Eggelsberg berichtet: „Die ersten drei Module waren geprägt von Lernstoff. Dazu gehörten vor allem Ätiologie und Pathogenese von Karies sowie Parodontitis, die Anatomie der Zähne und des Halteapparates sowie die Wirkmechanismen von Fluoriden und Chlorhexidinen. Das Biofilmmanagement übten wir gegenseitig und am Patienten. Die Kunst des Scalings im klinisch sichtbaren Bereich erprobten wir zunächst an den von uns liebenswert getauften Clooneys – Phantomköpfen. Danach konnten wir sie alle im Schlaf – die Graceys! Sie sind seither vom Tray nicht mehr wegzudenken. In den Modulen 3 bis 6 bemerkten wir, dass wir schon jetzt in der Lage waren, Patientenfragen kompetent zu beantworten. Viele Zusammenhänge wurden klar, die Basis zur Individualprophylaxe war gelegt. Nach den intensiven Modulen 5 und 6 wussten alle, in welchen Bereichen sie bis zu diesem Zeitpunkt noch Lücken hatten bzw. was es noch zu lernen galt.

Für die Prüfungstage im Februar 2010 waren wir bestens von unseren Trainerinnen vorbereitet, um den schriftlichen Teil hinter uns zu bringen. Am nächsten Tag warteten die mündliche Prüfungen sowie die Patientenbehandlungen. Mündlich bekam jeder seine drei Fragen. Die Patientenbehandlung hatte einen vorgegebenen Zeitrahmen: In einer Stunde waren alle wesentlichen Punkte durchzuführen – Befund erheben, motivieren, instruieren, professionelle Zahnreinigung samt Scaling der vorgegebenen Zähne, begleitend therapieren sowie terminieren – und daneben die Verständnisfragen unseres Prüfers Dr. Karim El-Mahdy beantworten. Letztlich schlossen wir alle mit Bravour unsere praxisDienste-ZMP-Aufstiegsfortbildung ab. Er war anspruchsvoll, aber nicht unmöglich – unser Weg zur ZMP.“

Praxisnaher Unterricht

Auch in Österreich haben Interessenten die Möglichkeit, sich intensiv und zukunftsorientiert in der Prophylaxe fortbilden zu lassen. Seit 2010 bietet die prophylaxeAkademie in Salzburg und Wien die Fortbildung zum Prophylaxeassistent/zur -assistentin an, welche sehr eng an die Aufstiegsfortbildung zur ZMP in Deutschland angelegt ist. Die Teilnehmer profitieren während dieser Fortbildung von dem zweijährigen Erfahrungsschatz, den praxisDienste inzwischen mit der ZMP-Aufstiegsfortbildung machen konnte. Die Fortbildung ist mit dem modulare Kursaufbau der 144 Präsenzstunden und dem praxisnahen Unterricht in dafür ausgewählten Prophylaxeordinationen bereits in Inhalt und Aufbau an den Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Ausbildung der Prophylaxeassistenz angepasst. Die prophylaxeAkademie möchte so Ordinationsmitarbeitern die Möglichkeit geben, in eine zukunftsorientierte Fortbildung zu investieren.

Für Interessenten, die ihren Wissensstand in einem Tageskurs erweitern oder auffrischen möchten, bietet die prophylaxeAkademie Prophylaxetageskurse mit verschiedenen Themen rund um die Prophylaxe an.

 

Weitere Informationen zu den Kursen erhalten Sie unter: Tel: 0662/433239 (Salzburg),

Tel: 01/6022770 (Wien) und

www.prophylaxeakademie.at

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