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Foto: WTG (Weinhäupl)
Der jährliche Kongress am Wolfgangsee hat sich einen festen Platz in den Terminkalendern von Zahnärzten, Assistenten/Assistentinnen und Unternehmen der Dentalbranche erobert.

Doz. Dr. Werner Lill Zahnarzt in Wien und Co-Organisator der ÖGP-Jahrestagung

 
Zahnheilkunde 31. März 2010

Wissen, was geht

Unter diesem bereits traditionellen Motto steht bei der ÖGP-Jahrestagung vom 15. bis 17. April 2010 in St. Wolfgang neben anderen Schwerpunkten das Thema „rot-weiße Ästhetik“ im Mittelpunkt.

„Ziel für die heurige Tagung ist es, den Teilnehmern einen Überblick über aktuelle Themen der Parodontologie zu bieten“, erklären die Organisatoren der im April bereits zum 19. Mal stattfindenden ÖGP-Jahrestagung, Doz. Dr. Werner Lill und Dr. René Gregor, Wien.

 

Neben der rot-weißen Ästhetik werden die Themen Periimplantitis, Stress mit seinem Einfluss auf das Parodont und die Raucherentwöhnung einen breiten Raum im Programm einnehmen. Das im letzten Jahr mit Erfolg wieder eingeführte Praktikerforum und Podiumsdiskussionen runden das Programm ab. Am ersten Tag werden altbewährte und neue Workshops die Möglichkeit bieten, sich mit einzelnen Themen intensiver zu befassen. Über 30 namhafte Referenten mit wissenschaftlichen Vorträgen und praxisnahen Workshops konnten wieder eingeladen werden.

So werden im Workshop zum Thema „Hard- & Soft-Tissue-Management in der Implantologie“ verschiedene Methoden von augmentativen Verfahren bzw. „Guided Tissue Regeneration“ demonstriert und geübt, wobei es zum Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern der Universitäten Wien und Graz und niedergelassenen Zahnärzten kommt.

Ein weiterer Workshop ist der therapiebegleitenden Fotodokumentation gewidmet, die heute in vielen Praxen nicht mehr wegzudenken ist. Häufig bleiben dabei die Anwender allerdings unter den technischen Möglichkeiten. Nach kurzer Behandlung der technischen Grundlagen soll den Teilnehmern vor allem ein einfaches und reproduzierbares Vorgehen bei der klinischen Fotografie präsentiert werden.

Natürlich fehlen auch Workshops zu den Themen „Erfolgreiche und sichere Gingivitis- und Parodontitis-Behandlung“, „Umgang mit dem Biofilm“ oder „Der richtige Umgang mit Schall- und Ultraschallinstrumenten und EDV-gestütze parodontale Dokumentation“ nicht. Vervollständigt wird das Programm durch Workshops zur Raucherentwöhnung, zum optimierten Ordinationsmanagement sowie zum Erlernen von Kommunikationsprinzipien und -techniken.

Kongress in entspannter Atmosphäre

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) ist einer der wichtigsten Kongresse für den Fachbereich Parodontologie im deutschsprachigen Raum – und in Österreich die größte Veranstaltung dieser Art für Praxisteams. Der Kongress hat sich einen festen Platz in den Terminkalendern von ZahnärztInnen, AssistentInnen und Unternehmen der Dentalbranche erobert; es konnten in den letzten Jahren schon an die 600 Teilnehmer am Kongress gezählt werden. Der malerische Urlaubsort in der Nähe der Stadt Salzburg ist ein Anziehungspunkt für viele Teilnehmer.

Die Tagung findet in gewohnter Weise im Tagungshotel Scalaria statt. Internationale Unternehmen veranstalten hier ihre Events, und auch die Besucher der ÖGP-Jahrestagung schätzen seit geraumer Zeit die entspannte, lockere Atmosphäre. Neben der Scalaria bietet das anliegende Kongresszentrum Wolfgangsee (Michael-Pacher-Haus) für die Tagung zusätzliche, topausgestattete Vortragssäle, um alle Vortragsreihen für ZahnärztInnen und AssistentInnen und die zur Auswahl stehenden 15 Workshops anbieten zu können.

 

 www.oegp.at

Von Mag. Harald Leitner, Zahnarzt 4 /2010

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