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Zahnheilkunde 1. Juni 2008

Frakturen als Ursache von Misserfolgen in der Implantologie

Biomechanisch oder traumatisch bedingte Frakturen von Implantaten, Abutments und Suprastrukturen sind sehr selten die Ursache von Misserfolgen in der Implantologie. Eine häufigere Ursache von Frakturen sind technische Komplikationen sowie Fehlbelastungen durch parafunktionelle Habits, okklusale Fehlkontakte und Extensionen des Zahnersatzes. Unphysiologische Belastungen führen über periimplantären Knochenabbau zu verstärktem Biegungsstress und dadurch zu einem erhöhten Frakturrisiko der Zahnimplantate. Besonders hoch ist das Überlastungsrisiko der Implantate im Bereich der Prämolaren und ersten Molaren. Die erhöhte Frakturneigung im Bereich des Implantat-Abutment-Interface scheint durch interne Konusverbindungen minimiert werden zu können. Wesentliche Kriterien der mechanischen Belastbarkeit von Implantatversorgungen sind neben dem Knochen-Implantat-Interface die Knochenqualität und -quantität sowie die Implantat-Abutment-Verbindung und die Qualität der Suprastruktur.

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