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Zahnheilkunde 1. Mai 2008

Rehabilitation von Patienten mit extrem atrophierten Kiefern mittels Implantatinsertion nach Augment

Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Erfolgskontrolle von Implantationen in mit Beckenkammknochen augmentierte Kieferregionen. Die retrospektive Untersuchung betraf 599 Implantationen, welche in den Jahren 1991 bis 2005 bei 110 Patienten (36 männliche und 74 weibliche Patienten mit einem Durchschnittsalter von 50,5 Jahren) in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie der Charité, Berlin vorgenommen wurden. Vor der Implantatinsertion wurden unterschiedliche Operationstechniken zur Erhöhung der Knochenquantität durchgeführt. Insgesamt wurden 435 Implantate (n = 80 Patienten) im Oberkiefer eingesetzt, 164 Implantate (n = 30 Patienten) wurden als Basis für implantatgetragenen Zahnersatz im Unterkiefer inseriert. 65 Patienten des Kollektivs wiesen keine Restbezahnung auf, 45 Patienten waren teilbezahnt. Verschiedene Untersuchungskriterien wie das Alter, das Geschlecht und der Zahnstatus der behandelten Patienten, die Lokalisation der Implantate sowie die Augmentationstechnik waren hinsichtlich des Implantaterfolges statistisch ohne signifikanten Einfluss. Eine implantatbezügliche 13-Jahres Überlebensrate von 85% für Implantate in mit Beckenkammknochen augmentierten Kiefern zeigt, dass eine langfristige Therapie erfolgsversprechend ist.

Susanne Heberer, Michael Hohl, Wiebke Semper, Jürgen Willer, Katja Nelson

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