zur Navigation zum Inhalt
 
Zahnheilkunde 1. Dezember 2007

Über den Stellenwert und die Aufgaben der Funktionsdiagnostik des Kauorgans bei bestimmten Aspekten

Zur Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms existieren unterschiedliche Optionen, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und individuellen patientenbezogenen Faktoren. Seit mehr als einem Jahrzehnt haben Unterkieferprotrusionsschienen und andere intraorale Geräte einen zunehmenden Stellenwert in der Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms. Über die Wirkungen einer derartigen Therapie auf das Kauorgan und über Notwendigkeit und Inhalt einer differenzierten anamnestischen, klinischen und apparativen Funktionsdiagnostik wird in der vorliegenden Arbeit nachgedacht. Untersucht wurden 20 Patienten mit einem gesicherten obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom mittels Abformung von Ober- und Unterkiefer, mit zentrischer Bissnahme und arbiträrer Montage der Modelle im Artikulator. Angaben zu Anamnese, Muskelbefund, neurologischem Befund und Zahnstatus wurden in einem Befundblatt dokumentiert. Die Ergebnisse verweisen auf eine große Zahl von Funktionsstörungen, so dass eine fundierte Funktionsdiagnostik des Kiefergelenkes vor Einleitung einer Therapie mit einer Protrusionsschiene obligat erscheint. Der Stellenwert der funktionsanalytisch orientierten zahnmedizinischen Diagnostik im Bereich der Schlafmedizin ist hoch und bedarf der weiteren Stärkung.

Ute Pfaffenberg, Rudolf Slavicek, Noshir Mehta, Sadao Sato

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben