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Zahnheilkunde 1. November 2007

Theroretische Überlegungen zur therapeutischen Anteriorpositionierung der Mandibula

Die Änderung der Position des Unterkiefers zum Oberkiefer während und/oder als Ergebnis einer Kiefergelenksbehandlung ist in der funktionell orientierten Zahnheilkunde ein wiederkehrend diskutiertes Thema. Ähnlich der Registrierung der Zentrikposition des Kiefergelenkes wird sie kontrovers betrachtet. Dabei ist die therapeutisch temporäre Veränderung in der Sagittal- und/oder Transversalebene auf einer Aufbissschiene vielfach beschrieben und erfolgreich angewandt. Die definitive therapeutische Endposition des Unterkieferes hingegen, etwa im Rahmen einer kieferorthopädischen, nach einer kieferchirurgischen oder prothetischen Behandlung kann durch die fehlenden klinischen Nachuntersuchungen bis dato nur an Hand von Kasuistiken auf ihren klinischen Nutzen hin beurteilt werden. Im Folgenden wird nun die Entwicklung der physiologischen Unterkieferposition im Wesentlichen aus der Embryologie und der Ontogenese abgeleitet. Dabei erhält die Propriozeptivität des Kausystems einen besonderen Stellenwert, da bei der Durchsicht der Arbeiten und Studien, die für die Erörterung dieses Themas ausgewählt wurden sich in vermehrtem Maße die Betrachtung neuronaler Aktionspotentiale als Ausdruck eines physiologischen Gleichgewichtes auf einem subliminalen Level und damit als Ziel jeglicher veränderter Position dargestellt hat, um einen erfolgreichen und stabilen Abschluss der definitiven Rehabilitation des Kauorgans mit einer mandibulären Vorwärtsverlagerung zu erreichen.

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