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Urologie 5. April 2006

Stressharninkontinenz - das stille Leiden der Frau

Stressharninkontinenz zählt dabei zu den häufigsten Formen der weiblichen Inkontinenz. Trotz dieser hohen Prävalenzzahlen erfährt gut die Hälfte aller Frauen keine adäquate Behandlung, sondern behilft sich mit Einlagen und anderen Hilfsmitteln.

Laut einer aktuellen Untersuchung zur weiblichen Harninkontinenz in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland leidet nahezu ein Drittel aller Frauen unter unfreiwilligem Harnverlust und den damit verbundenen Einschränkungen ihrer Lebensqualität.
Auch die Frauen, die einen Arzt aufsuchen, werden nur selten operativ oder medikamentös behandelt.
Frauen über 18 Jahre wurden anhand eines Fragebogens zu Symptomen von Inkontinenz befragt. Nahezu ein Drittel aller Frauen gab an, unter unfreiwilligem Urinverlust zu leiden, die Mehrzahl davon seit mehr als zwei Jahren. Es wird daher angenommen, dass ungefähr 5,5 Millionen Frauen in Deutschland, 4 Millionen in Großbritannien, 3 Millionen in Frankreich und rund 1 Millionen Frauen in Spanien unter Formen der Inkontinenz leiden.
Anhand genauer Angaben über die Art der Symptome konnte Stressharninkontinenz als hauptsächliche Ursache des unkontrollierten Harnverlustes bei Frauen identifiziert werden.
Aus den Ergebnissen der Befragung wurde deutlich, dass trotz des hohen Leidensdrucks nahezu die Hälfte aller betroffenen Frauen keine adäquate Behandlung erfährt.

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