zur Navigation zum Inhalt
 
Urologie 5. August 2005

Die traditionsreiche Urologie - nun auch im Web

Die Urologie als traditionsreiches Fachgebiet präsentiert sich heute mit umfangreichen Informationen im WWW. Eine Reihe fachspezifischer Internetseiten bieten dem User eine reichhaltige Informationsauswahl zu den diversen urologischen Themen. Auch Laienorganisationen klären Ratsuchende äußerst professionell auf. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl aus dem reichhaltigen Angebot.

Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie
http://www.uro.at

Die "Österreichische Fachgesellschaft für Urologie" (ÖGU) informiert auf ihrer Homepage Mitglieder und interessierte User über heimische Aktivitäten auf dem Gebiet der "Männerheilkunde". Besonders erfreulich: ein umfangreicher Terminkalender für das Jahr 2002 über internationale Veranstaltungen. Für Ärzte in Ausbildung finden sich Details zur Facharztprüfung. Darüber hinaus werden die Tätigkeiten der unterschiedlichen Arbeitskreise unter der Ägide der ÖGU präsentiert. Insgesamt ist die Homepage der ÖGU eine für den Benutzer recht übersichtlich gestaltete Internetadresse. Einige Links auf dieser Site setzen die Authentifizierung voraus und sind ausschließlich Mitgliedern der ÖGU vorbehalten.

Urology Network
http://www.urologynet.org/homepage/Home_intro.asp

Dieses Urologieportal wendet sich speziell an Experten dieses Fachgebietes im Hinblick auf die Förderung der internationalen Zusammenarbeit sowie eines breiten Informationsaustausches innerhalb des Expertenkreises. Urologen können sich unter dieser Internetadresse entweder im "Urologynet" oder in einem der "Knowledge Centers" in eine Datenbank eintragen und hiermit ihr Interesse bekunden, weltweit mit anderen Kollegen des gleichen Fachbereiches in Kontakt treten zu wollen. Auf der Einstiegsseite der Homepage besteht für den User die Wahlmöglichkeit, ein breites Spektrum von urologischen Informationen oder eher ein sogenanntes "Knowledge Center" anzuklicken. Sogenannte "Knowledge Centers" sind einem Subfachbereich der Urologie gewidmet.

European Board of Urology
http://www.ebu.com/

Die Organisation EBU ("European Board of Urology") wurde 1990 von Mitgliedern der UEMS ("European Medical Specialists") als europäische Vereinigung mit Sitz in den Niederlanden gegründet. Seit 1992 organisiert die EBU regelmäßig internationale Prüfungen in neun Sprachen, die ein steigendes Ansehen europaweit genießen. Einige Länder übernahmen die schriftliche EBU-Prüfung sogar als nationale Abschlussprüfung zur Facharztausbildung. Der User findet unter dieser URL reichhaltige Informationen rund um diese Prüfung der EBU. Allgemeines über Termine, Aufbau der Prüfung, Kosten, Hintergründe sowie Mitgliedsländer und vieles mehr werden dem Surfer auf einer recht anschaulich gestalteten Homepage angeboten. Der so genannte CME-CPD-Bereich ("Continuing Medical Education and Continuing Professional Development"), für den man sich allerdings registrieren muss, ist nur durch ein persönliches Passwort zugänglich.

Deutsche Gesellschaft für Urologie
http://dgu.springer.de

Unter dieser WWW-Adresse informiert die DGU ("Deutsche Gesellschaft für Urologie") ihre Mitglieder über Aktivitäten der Organisation. Sehr brauchbar für die tägliche Arbeit sind vor allem die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie diverser urologischer Erkrankungen. Sie sind sowohl im HTML- als auch PDF-Format verfügbar und können somit leicht ausgedruckt werden. Leider scheint die Homepage allerdings nur in größeren Abständen gewartet zu werden.

European Association of Urology
http://www.uroweb.org

Die EAU ("European Association of Urology") ist die größte europäische Organisation für Urologen, die sich wissenschaftlichen Themen verschrieben hat. Sie umfasst 16.000 Mitglieder - Urologen, Urologen in Ausbildung und Wissenschaftler in diesem Gebiet. Die EAU koordiniert europäische Aktivitäten und versucht europaweit gültige Standards für die Ausbildung zu etablieren, um im Fachgebiet der Urologie in Europa den höchst möglichen Standard zu erreichen. Anhand ihrer Homepage will die Gesellschaft über ihre Aktivitäten sowie die Organisation selbst informieren.

Digital Urology Journal
http://www.duj.com/

Dieses Internetjournal bietet als besonderen Service jeweils am Monatsersten ein Update des aktuellen Jahreskalenders über nahezu alle weltweit stattfindenden urologischen Kongresse, Meetings und Symposien. Über diverse Links und "Teaching Files" diverser Institute und Universitäten kann sich der Benutzer über interessante Informationen freuen. Wer selbst wissenschaftlich tätig ist, kann seine Arbeit an das Journal schicken, das nach einer Begutachtung Manuskripte veröffentlicht.

Urologenportal
http://www.urologenportal.de/

Der Berufsverband der Deutschen Urologen verfolgt mit seiner Homepage das Ziel, eine Informationsplattform rund um das Gebiet der Urologie zu schaffen. Der Informations- und Ratsuchende soll objektiv über das Leistungsspektrum und die Arbeit eines Urologen informiert werden. Dieses Ziel wird auch anschaulich in die Tat umgesetzt. Laien finden unter dem Punkt "Patienteninfo" diverse Patientenratgeber, Adressen zu Selbsthilfegruppen, ein Lexikon sowie Buchempfehlungen. Ein Verzeichnis aller urologischen Kliniken und niedergelassenen Urologen in Deutschland mit der Möglichkeit der Kontaktaufnahme rundet dieses Patientenservice ab.

Bilder Urosonographie
http://www.meb.unibonn.de/evang_waldkh/urologie/bild01.htm

Unter dieser WWW-Adchen Veränderungen. Vielmehr findet man Beispiele aus der täglichen urologischen Praxis (Patientenaufnahme, Kontrolluntersuchungen). Der Ungeübte kann sie als kleine Gedankenstütze verwenden und sie zum Üben und Wiederholen verwenden.

The EORTC Genito - Urinary Tract Cancer Group
http://www.eortc.be/home/gugroup/default.htm

Europäische Urologen oder Spezialisten aus anderen Bereichen, die in die Versorgung von urologischen Krebserkrankungen involviert sind, können sich bei der EORTC ("European Organisation for Research and Treatment of Cancer") um eine Mitgliedschaft bewerben. Voraussetzung ist aber die Empfehlung durch ein anderes Mitglied. Die Forschungsgruppen sind in sogenannte DOGs ("Disease Oriented Groups") und Komitees unterteilt. Diese bestehen aus vier bis acht "Core Members", die in ihrem Fachbereich Experten sind. Auf der Homepage findet man eine Fülle wichtiger Kontaktadressen sowie diverse Protokolle und Publikationen.

Die Blase
http://www.dieblase.de

Für Patienten mit Harninkontinenz bietet diese Site einen Überblick über mögliche Ursachen und Therapiemöglichkeiten der Blasenschwäche. Unterschiedliche Inkontinenzformen werden erläutert sowie nützliche Tipps für den Alltag angeboten.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben