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Urologie 5. August 2005

Erektion beginnt im Kopf

Birmingham. "Die Erektile Dysfunktion ist eine weit verbreitete Erkrankung, die leider noch immer oft tabuisiert wird", erklärte Prof. Dr. Gerd Ludwig, Direktor der Urologischen Klinik in Frankfurt a. M. Höchst, auf einem Satellitensymposium der Firma Takeda am Jahreskongress der European Association of Urology (EAU) Ende Februar in Birmingham. Fünf Millionen Männern leiden derzeit an Erektiler Dysfunktion (ED) oder Erektionsstörungen. 

Ludwig: "Seit der Einführung von Ixense® im Juni 2001 können diese Patienten mit einer zentral wirksamen oralen Therapie noch effektiver behandelt werden. Die schnell wirksame, gut verträgliche und sichere Substanz hat sich sowohl in klinischen Studien als auch in der Praxis bewährt." Der zentrale Wirkansatz von Ixense® ist mit keinerlei bedeutenden Neben- und Wechselwirkungen verbunden. 

"Apomorphin hat eine hohe Affinität zu D1- und D2-Rezeptoren. Deshalb kann Ixense® als zentraler Initiator der Erektion angesehen werden", so Ludwig. Der Dopamin-Agonist induziert und verstärkt die natürliche Dopaminwirkung und unterstützt bereits nach durchschnittlich 18 Minuten das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung einer Erektion, welche für ein befriedigendes und spontanes Sexualleben notwendig ist. 

Voraussetzung für die Wirkung ist eine sexuelle Stimulation

Der zentrale Wirkansatz von Ixense® ahmt ausschließlich den natürlichen Vorgang einer Erektion nach und greift nicht in die Peripherie ein, wie beispielsweise Sildenafil, dessen Wirksamkeit über die Hemmungen des PDE5-Abbaus zustande kommt.  Ludwig: "Wegen seines zentralen Wirkmechanismus kann das Mittel auch von herzkranken Patienten - auch solchen, die auf nitrathaltige Präparate angewiesen sind - eingenommen werden." Er empfiehlt je nach Schweregrad der erektilen Dysfunktion eine Dosierung von 2-3 mg Ixense® . Die leicht zu applizierende Sublingualtablette sorgt für eine optimale und schnelle Wirkstofffreisetzung. Schon nach 10 Minuten ist der Wirkstoff im Plasma nachweisbar. Die Wirksamkeit setzt individuell bereits nach 18-19 Minuten sei.

Ludwig wies ausdrücklich darauf hin, dass "Ixense® keine Lifestyle- Droge ist. Nicht das sexuelle Verlangen wird gesteigert, sondern die erektile Funktion. "Voraussetzung für die Wirksamkeit des Präparates ist eine sexuelle Stimulation", so Ludwig. Die Einnahme ist nahrungsunabhängig, es gibt keine Wechselwirkungen mit Alkohol, und das Präparat kann dreimal täglich im Abstand von acht Stunden eingenommen werden. 

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