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Urologie 21. März 2014

Biofeedback

Hohe Akzeptanz bei Migrantinnen.

Biofeedbacktherapie, bzw. die Beckenbodenreedukation mit Vaginalsonde, erweist sich als effektive konservative Therapie der Harninkontinenz mit hoher Akzeptanz.

„Biofeedback ist eine einfach nachvollziehbare und sehr effektiv einsetzbare Methode“, sagte Prof. Dr. Richard Crevenna von der Wiener Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, anlässlich einer Pressekonferenz der Österreichischen Gesellschaft für Biofeedback und Psychophysiologie (ÖBFP) im Jänner in Wien.

Bei medizinischen Fragestellungen sollte Biofeedback allerdings niemals als Alternative, sondern stets als additive Maßnahme, eingebettet in ein schulmedizinisches Behandlungskonzept eingesetzt werden. Gerade bei „Volkskrankheiten“ wie chronischen Schmerzsyndromen, Funktionsstörungen wie Harn- und Stuhlinkontinenz, funktionellen abdominellen Syndromen, aber auch bei Angsterkrankungen und im Abhängigkeits- und Suchtbereich wird Biofeedback laut Crevenna effektiv und erfolgreich eingesetzt.

Bei Harninkontinenz konnte Crevenna im Rahmen einer eigenen Studie an über 400 türkischstämmigen Wiener Frauen mit Migrationshintergrund (und besonders zu beachtenden religiös-rituellen Tabuthemen etc.) eine hohe Akzeptanz der Biofeedbacktherapie mit Vaginalsonde erheben ( Phys Rehab Kur Med 2012; 22 - A9 ).

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