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Urologie 19. April 2011

Überaktive Blase liegt in der Familie

Zum Beschwerdebild der überaktiven Blase (ÜAB) trägt eine genetische Komponente bei.

In einer Fall-Kontroll-Studie, an der 173 Kinder mit ÜAB und 98 ohne ÜAB teilnahmen, waren die Mütter der ÜAB-Kinder gehäuft inkontinent: 29 versus 16 Prozent. Bei den Vätern betrug das Verhältnis 25 versus fünf Prozent. Pathogenetisch wichtig seien weiterhin Muskarinrezeptoren, Wachstumsfaktoren und Nervendefekte, ergänzte Doz. Dr. Stephan Madersbacher aus Wien beim Uro Update in Düsseldorf.

Labrie, J. et al.: Journal of Urology 2010; 183: 1887–91; doi:10.1016/j.juro.2010.01.004

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