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Foto: Privat
Mag. Patricia Herzberger Redaktion
 
Urologie 1. Dezember 2010

Editorial zum Fokus Urologie 2010

Vom richtigen Umgang mit Vorsorgemuffeln.

Die Salzburger haben es vorgemacht: Wenn der Mann nicht zur Vorsorge kommt, dann muss die Vorsorge eben zum Manne kommen. Diesem Gedanken folgend erhielten Autofahrer im Bundesland Salzburg vor Kurzem sachdienliche Informationen zu allen wesentlichen Belangen der männlichen Gesundheit und zu den Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung. Nicht nur das: Auch Ärzte stellten sich mitunter zur Zapfsäule und lenkten das Interesse der Technikbegeisterten auf den eigenen „Service-Bedarf". Man darf gespannt sein, ob andere Bundesländer nachziehen und ihre medizinischen Früherkennungsdienste etwa am Fußballplatz oder im Baustoffhandel anbieten. Andere medizinische Disziplinen könnten beispielsweise Seh- und Hörtests im Kino, Burn-out-Prophylaxe am Bahnhof oder Brustuntersuchungen in Boutiquen anbieten (Kabinen zwecks Diskretion sind ja vorhanden). Jedenfalls signalisieren originelle Aktionen Patientenorientierung, und da kann man fast nicht kreativ genug sein.

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