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Urologie 1. November 2009

Aktueller Einsatz von PSA

PSA ist mit Sicherheit der meistgenützte und meistdiskutierte Marker in der Urologie. Der Einsatz von PSA ist in der in der Hoffnung bedingt, Mortalität und Morbidität des Prostatakarzinoms zu senken, welches die häufigste maligne nichtkutane Erkrankung des älteren Mannes in westlichen Industrienationen darstellt. Obwohl es aufgrund des oftmals sehr langen natürlichen Verlaufes bei Prostatakarzinomen sehr schwierig ist, den Nutzen von PSA oder grundsätzlich jeglicher medizinischer Maßnahme nachzuweisen, ist aus der Sicht der Autoren die Häufigkeit der PSA-Bestimmungen sehr wohl bedingt durch die vielfältigen Fragestellungen, wo uns PSA weiterhelfen kann. In Zukunft wird PSA, so nicht ein neuer, potenterer Marker entwickelt und eingeführt wird weiter eine große Rolle spielen. Es wird jedoch auf vielfältige Kenntnisse des behandelnden Arztes ankommen, um karzinomrelevante Informationen jenseits eines einzelnen PSA-Wertes abzuleiten. Der Einsatz von PSA wird eventuell früher beginnen und früher enden (ab 40–75a) und nicht jeder entdeckte Tumor wird tatsächlich auch aktiv therapiert werden.

Anton Ponholzer, Franz Stoiber, Wolfgang Loidl, Michael Rauchenwald, Paul Schramek, Stephan Madersbacher, Wiener Medizinische Wochenschrift 21/22/2009

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