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Sportmedizin 21. April 2011

Aktuelle Möglichkeiten der hormonalen Kontrazeption – Was wissen wir über den Nutzen für Sportlerinnen?

Mädchen und junge Frauen, ob Sportlerin oder körperlich nicht aktiv, wünschen sich heute zur Trennung von Sexualität und Fortpflanzung eine sichere, risikoarme und einfach zu handhabende Empfängnisverhütungsmethode. Die hormonalen Methoden der Empfängnisverhütung werden mit Abstand am häufigsten verwendet, etwa 55% aller 14–19-jährigen jungen Frauen oder ca. 40% aller Frauen im gebärfähigen Alter [13] nutzen in Deutschland insbesondere orale hormonale Kontrazeptiva (die ,,Pille“). Die Besonderheiten bei der Verordnung von hormonales Kontrazeptiva an Mädchen und junge Frauen sowie die Vorteile der neueren Entwicklungen auf dem Kontrazeptiva-Markt werden generell und insbesondere für Sportlerinnen diskutiert. Mit den modernen niedrig dosierten Pillen lassen sich verschiedene zyklische Beschwerden, die die Sportlerinnen im Training und Wettkampf beeinträchtigen können, positiv beeinflussen oder beseitigen. Die Erweiterung des Angebotes an hoch effektiven kontrazeptiven Systemen mit dem Ziel der besseren Compliance und zusätzlicher Nutzen lässt hoffen, dass den individuellen Bedürfnissen insbesondere der sport- oder leistungssporttreibenden jungen Frau noch besser Rechnung getragen werden kann.

Priv. Doz. Dr. med. Ulrike Korsten-Reck, E. Wanke, K. Wurster, G. Gille, Sport- und Präventivmedizin 1/2011

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