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Foto: flickr
Leichtgewichte sind bei Gravitationssportarten im Vorteil.
 
Sportmedizin 7. Dezember 2010

Kampf dem Untergewicht im Sport

Sie fliegen federleicht über den Schanzentisch. Sie tanzen gleichsam schwerelos übers Eis. Hinter der sportlichen Leichtigkeit kann sich aber auch ein schwerwiegendes Problem verbergen: Untergewicht bei Sportlern. Prof. Dr. Wolfram Müller vom interuniversitären Zentrum für Bewegungswissenschaften und sportmedizinische Forschung der Karl-Franzens-Universität und der MedUni Graz hat mit seiner Forschungsarbeit auf dieses Thema aufmerksam gemacht.

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist über die Entwicklung besorgt und hat nun eine Arbeitsgruppe zum Thema „Körperaufbau, Gesundheit und Leistungsfähigkeit“ eingerichtet und Müller mit der Leitung beauftragt. Die internationale Expertenrunde richtet den Fokus auf jene Sportarten, bei denen das Körpergewicht eine entscheidende Rolle spielt. Ästhetische Sportarten, wie etwa rhythmische und akrobatische Gymnastik, Eiskunstlauf, Wasserspringen und Synchronschwimmen, Gewichtsklassen-Sportarten, wie Ringen, Judo, Boxen, Leichtgewichtrudern und Taekwondo und Gravitationssportarten, in denen das Gewicht ein Leistungsfaktor ist, wie zum Beispiel Langstreckenlauf, Triathlon, Straßenradfahren, Schispringen oder Hochsprung.

 

Quelle: Karl-Franzens-Universität

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