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Sportmedizin 25. Oktober 2010

Proteinzufuhr im Sport - Bedeutung für Aufbau und Erhalt der muskulären Leistungsfähigkeit

In Hinblick auf die Bedeutung der Proteinzufuhr während körperlicher Aktivität stehen Erhalt und Aufbau der Muskelmasse, Optimierung der Muskelkraft und Körperkomposition, Vermeidung einer katabolen Stoffwechsellage und Sicherstellung einer optimalen Regeneration in der Nachbelastungsphase im Mittelpunkt. Eine ausreichende und qualitativ hochwertige Proteinzufuhr stellt nicht nur das reine Ausgangssubstrat für die de novo-Proteinsynthese dar, sondern induziert vielfältige metabolische und hormonelle Stoffwechselprozesse. So stimulieren Proteine bzw. Aminosäuren in unterschiedlicher Ausprägung die Sekretion verschiedener Hormone wie Insulin, Wachstumshormon und Insulin like growth factor 1 (IGF-1). Es ist jedoch unbestritten, dass erst durch die Kombination von Training und Proteinzufuhr die optimale Basis für eine gesteigerte muskuläre Proteinbiosynthese in der Nachbelastungsphase geschaffen wird. Allerdings profitieren nicht nur Sportler von einer eiweißbetonten Ernährung, sondern auch ältere Personen sowie Patienten mit diabetischer Stoffwechsellage oder Gewichtsproblemen. Diese kann je nach Menge nicht nur zu einer Gewichtsreduktion und besseren Körperkomposition, sondern auch zur Erhöhung der mitochondrialen Kapazität und Verbesserung der Insulinsensitivität sowie zum Erhalt der Muskelkraft und –funktion im höheren Alter führen.

Prof. Dr.med. Daniel König, M. Hamm, H.-H. Dickhuth, A. Berg, Sport- und Präventivmedizin 3/2010

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