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Sportmedizin 1. Juni 2010

Interdisziplinäre Strategien der Dopingbekämpfung

Doping ist ein Phänomen, das besonders in den letzten Jahren durch das Bekanntwerden der Dopingfälle im Profiradsport in den Fokus des öffentlichen Interesses geraten ist. In der jüngeren Vergangenheit bestand die Problematik darin, den Begriff Doping klar zu definieren. Heute besteht diese vorrangig in der Etablierung einer wirkungsvollen und somit nachhaltigen Dopingprävention, die bereits im Kindes- und Jugendalter ansetzt, dem direkten und indirekten Nachweis von Doping sowie einer entsprechenden international einheitlichen Sanktionierung bei Dopingvergehen. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten konnten verdeutlichen, dass die Dopingproblematik am nachhaltigsten durch umfassende und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen zu behandeln ist. Allgemein gilt, je früher Athleten zu Dopingmitteln/Drogen greifen, desto höher ist das Risiko in der Folge auch legale und illegale Drogen/Dopingmittel zu konsumieren. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die derzeitige Prävalenz von Doping differenziert nach Nachwuchs-, Leistungs- und Breitensports zu analysieren und auf weitere Aspekte der Beweggründe zu Doping zu greifen, Risiken des Missbrauchs, die Gesetzeslage, die aktuellen Strategien im Anti-Dopingkampf und Aussichten in der Dopingproblematik hinzuweisen. Anhand dieser Daten soll ein Überblick zum Thema Doping im deutschsprachigen Raum gegeben werden.

Karin Vitzthum, Stefanie Mache, David Quarcoo, David A. Groneberg, Norman Schöffel, Wiener klinische Wochenschrift 11/12/2010

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