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Sportmedizin 21. September 2009

Der Bauchumfang, das Maß des vaskulometabolen Risikos

Die Messung des Bauchumfanges (BU) hat sich als der verlässlichste Parameter zur Erfassung des vaskulometabolen Risikos herausgestellt. Der mittlere BU steigt in einer Population von Jugendlichen um mehr als 1 mm pro Jahr an. Dies geht mit einem Anstieg von CRP und 8-epi-PGF2α einher. Ein erhöhter BU und damit verbundenes niedriges HDL-CH korrelieren zur vaskulären Morbidität und Mortalität in der entsprechenden Region in Österreich. Abnorme Inflammations-, Lipid- und Gerinnungsparameter zeigen eine engere Beziehung zum BU im Vergleich zum Body-Mass Index (BMI). Die Normalwerte für verschiedene Altersgruppen werden präsentiert.

Auf Basis gegenwärtiger wissenschaftlicher Daten sollte der BMI nicht länger als Maß für Übergewicht und/oder kardiovaskuläres Risiko Verwendung finden und durch die Messung des BU ersetzt werden.

E. Trifina, S. Granegger, H. Seyfried, Univ. Prof. Dr. Helmut Sinzinger, Sport- und Präventivmedizin 2/2009

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