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Telemedizin 12. März 2014

Update Telemedizin in der Kardiologie

„Move the information, not the patient“- diesem Motto folgen moderne Versorgungsprojekte für Patienten nach kardialer Dekompensation.

Nach einem stationären Aufenthalt wegen kardialer Dekompensation beträgt die Wiederaufnahmerate innerhalb der ersten 30 Tage nach Entlassung nahezu 25 Prozent und steigt auf etwa 50 Prozent nach sechs Monaten. Schätzungsweise die Hälfte bis zwei Drittel dieser Aufnahmen könnten verhindert werden, würde größeres Augenmerk auf Nachhaltigkeit des stationär erzielten Therapieerfolgs gelegt.

Die Möglichkeiten des Telemonitorings bieten hier interessante Ansätze, betont Prof. Dr. Gerhard Pölzl, Innsbruck. Er verweist auf aktuelle Entwicklungen des Projekts HerzMobil Tirol, das als integratives, wohnortnahes Versorgungsprojekt für Patienten nach akuter kardialer Dekompensation konzipiert ist und alle zentralen Elemente eines Disease Management Programms umfasst:

  1. Patientenschulung, welche die Eigenkompetenz von Betroffenen stärkt,
  2. Monitoring zur frühzeitigen Erkennung einer drohenden Dekompensation und damit Sicherstellung einer rechtzeitigen Intervention,
  3. Kontinuierliche, zeitnahe Therapiemodifikation/Optimierung zur längerfristigen Stabilisierung der Erkrankung.

 

 

 

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