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Radiologie 22. Mai 2007

Erster CT der neuen Generation: Bilder vom schlagenden Herzen

Häufigste Todesursache von Herr und Frau Österreicher ist der Herzinfarkt bei KHK. Frühzeitige Erkennung und Behandlung kann die Spätfolgen reduzieren – neue CT-Technik trägt dazu bei.

 CT
„Dual Source“-Geräte zeichnen sich durch verdoppelte Aufnahmegeschwindigkeit aus.

Foto: Confraternität-Privatklinik Josefstadt

Das erste CT dieser neuen Generation geht im Sommer in der Confraternität-Privatklinik in Betrieb. Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky, Ärztlicher Leiter der Privatklinik Josefstadt, in einer Presseaussendung: „Um CT-Bilder vom schlagenden Herzen in guter Qualität zu erhalten, mussten den Patienten bisher Medikamente verabreicht werden, welche die Herzfrequenz senken. Durch die neue Technologie mit zwei Röntgenquellen und zwei Detektoren konnte die Aufnahmegeschwindigkeit verdoppelt werden. Nun ist eine medikamentöse Vorbereitung zur Verlangsamung des Herzschlages nicht mehr notwendig.“ In der kardiologischen Diagnostik eröffnen sich Arzt und Patient große Vorteile. Aulitzky weiter: „Etwaige Stenosen der Herzkranzgefäße können mit noch nie dagewesener Präzision und ohne jeglichen Eingriff dargestellt werden. In der Confraternität wurden bisher jährlich etwa 700 diagnostische und therapeutische Eingriffe mit dem Herzkatheter vorgenommen – viel Arbeit für das brandneue Gerät.“

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