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Radiologie 12. April 2006

Leitfaden für Zuweiser am aktuellen Stand

Die 3. Auflage der 136 Seiten umfas-senden Broschüre „Orientierungshilfe Radiologie“ liegt vor. In zwölf Kapiteln werden 300 medizinische Fragestellungen der richtigen radiologischen Diagnosemethode zugeordnet.

Die kontinuierliche Senkung der Strahlenbelastung bildgebender Diagnoseverfahren für die Patientinnen und Patienten sowie die Steigerung der Aussagekraft bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten: Das sind die zentralen Ziele des international vorbildhaften Qualitätssicherungs-Projektes, der „Orientierungshilfe Radiologie“. Die 3. Auflage wird – wie schon die ersten beiden – an 35.000 österreichische Ärztinnen und Ärzte versandt. In zwölf Kapiteln werden 300 medizinische Fragestellungen der richtigen radiologischen Dia-gnosemethode zugeordnet, das sind rund 80 Prozent der insgesamt möglichen diagnostischen Anlassfälle. Das sorgt dafür, dass „Untersuchungen nur dann veranlasst werden, wenn sich positive oder negative Befunde auf die Therapie auswirken oder die Verdachtsdiagnose des behandelnden Arztes bestätigen oder ausschließen“, sagte der Vorsitzende der Bundesfachgruppe Radiologie in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Doz. Dr. Franz Frühwald, anlässlich der Projekt-Präsentation in Wien. Der „Radiologie-Führer“ wird von der Österreichischen Röntgengesellschaft, dem Verband für Bildgebende Diagnostik, dem Verband für Medizinischen Strahlenschutz unter Federführung der ÖÄK-Bundesfachgruppe heraus gegeben.

Sieben Arbeitskreise involviert

Sieben Arbeitskreise erarbeiteten unter Einbindung der medizinischen Fachgesellschaften und unter Berücksichtigung der internationalen Evidenz „dieses über die Grenzen unseres Landes stark beachtete Standardwerk“ (Frühwald). Die in dritter Auflage mit insgesamt rund 110.000 Exemplaren erschienene, auflagenstärkste medizinische Fachpublikation Österreichs unterstützt überweisende Ärztinnen und Ärzte bei der Auswahl des effizientesten und Patienten-schonendsten Diagnoseverfahrens. Seit der ersten Auflage der „Orientierungshilfe Radiologie“ 1999 haben sich rund 50 Prozent der Empfehlungen geändert.

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