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Radiologie 1. April 2007

Strahlentherapie beim Prostatakarzinom

In Abhängigkeit von Tumorstadium und Risikofaktoren stehen für die Behandlung des Prostatakarzinoms die radikale Prostatektomie, Teletherapie, Brachytherapie, antiandrogene Therapie oder eine Kombination aus zumindest zwei der vorgenannten zur Verfügung. Die Ergebnisse von Chirurgie und Strahlentherapie sind bei lokalisierter Erkrankung und bei Fehlen von Risikofaktoren weitgehend gleichwertig. Patienten mit lokal fortgeschrittenen Tumoren oder mit vorhandenen Risikofaktoren, die häufig nicht für ein chirurgisches Vorgehen geeignet sind, dürften von höheren Strahlendosen und zusätzlicher Androgenblockade profitieren. Optimaler Beginn sowie Dauer der antiandrogenen Therapie werden derzeit noch kontrovers diskutiert. Die Schaffung von risikoabhängigen Therapiekonzepten und Zielvolumsdefinitionen sowie die gezielte Patientenselektion für die Strahlentherapie scheinen unumgänglich.

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