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Radiologie 6. Dezember 2005

Stars der neurologischen Bildgebung

Ob mit dem Intera Achieva 3.0 T Magnetresonanz-Tomografen oder mit dem PET-CT Gemini GXL – Philips setzt neue Maßstäbe in der neurologischen Bildgebung. Beide sind in Österreich bereits im Einsatz.

Die 3.0-T-Bildgebung war bisher eine Domäne der Forschungsinstitute. Heute entwickelt sie sich in vielen Bereichen der klinischen MR-Routinediagnostik, speziell auch in der Neurologie, zum Standard. Das System, das diesen Standard setzt, kommt von Philips. Zahlreiche Vorzüge zeichnen diese MR-Technik aus. Die 3.0-T-Systeme von Philips sind genauso kompakt und basieren auf der gleichen Hard- und Software wie die bewährten 1,5-T-Systeme. Die zukunftsweisende Systemplattform bietet einfache und verlässliche Routineaufnahmen ebenso wie höchste Leistungsfähigkeit für die wissenschaftliche Forschung. Die 3.0-T-Systeme wurden gemeinsam mit Radiologen entwickelt, die auf ihrem Gebiet Pionierarbeit leisten, und zwar für alle klinischen Anwendungen. Philips hat sich in den letzten Jahren bei klinischen 3.0-T-Systemen als Marktführer in Europa etabliert. In Österreich ist der erste 3.0 T Achieva seit 2004 im Wiener DiagnoseZentrumUrania im Einsatz. Auch in der neurologischen Bildgebung weist der Achieva zahlreiche Vorteile auf. Das ist zum einen die hochauflösende Bildgebung, mit der kleine Läsionen erkannt werden. Ultraschnelle Hirnaufnahmen sind möglich, die bessere (Inflow-)MRA ergibt eine hohe Auflösung und hohen Kontrast. Der größere BOLD-Effekt kommt in der funktionellen MRT zum Tragen. Weitere Vorteile sind die bessere Erkennung pathologischer Prozesse (starker blutabhängiger Kontrast) und eine bessere Spektroskopie (hohe spektrale und räumliche Auflösung, kurze Messzeiten). Unter diesen Voraussetzungen wird auch weniger Kontrastmittel benötigt. GEMINI heißt die weltweit erste und einzigartige Kombination aus einem 64-Schichten-CT und einem Positronen-Emissions-Tomographen. Der PET-CT GEMINI GLX ist nicht mehr in einem wuchtigen Gehäuse untergebracht, sondern besteht aus zwei separaten, für den Arzt offen zugänglichen und für den Patienten komfortablen Geräteteilen. Durch die außergewöhnliche „geteilte“ Anordnung der beiden Ringsysteme können die PET- und die CT-Komponente jeweils auch als Einzelsysteme genützt werden.Neben dem erhöhten Untersuchungskomfort reduziert der Gemini die Untersuchungszeit um etwa 15 Prozent auf 15 bis 20 Minuten. Die dreidimensionale brillante PET-Bildrekonstruktion, mit der kleinste Läsionen erfasst werden können, gehört ebenso zu den einzigartigen Merkmalen des neuen PET-CT wie seine 190 cm Scanlänge – sowohl für PET als auch CT. Sie erlaubt echte Ganzkörperbildgebung von Kopf bis Fuß für Patienten aller Größen. Der erste GEMINI Österreichs ist seit kurzem in der Nervenklinik Wagner-Jauregg in Linz im Einsatz.

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