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Radiologie 30. März 2006

Diagnose und Intervention

Die Kombination aus dem MR Scanner Intera IT und der Angiographieanlage Integris Allura - der weltweit einzigen Installation dieser Art - ermöglicht auf einmalige Weise Diagnose und Intervention bei größtmöglicher Schonung des Patienten. Die Effizienzsteigerung beider Untersuchungsmodalitäten versteht sich von selbst.

Der Intera I/T ist ein für interventionelle Verfahren optimierter 1.5 T-MR-Scanner, der in einem Forschungsprogramm der University of California in San Francisco (UCSF) eingesetzt wird und die volle Bandbreite von MR-Funktionalitäten im chirurgischen und interventionellen Bereich bietet. Erst die Kombination mit dem Angiographiesystem erlaubt z.B. eine selektive endovaskuläre Chemotherapie in einem integrierten Prozess: Einbringen der Droge, sofortige Evaluierung am MR und optimierte Wiederholung.

Beim Einsatz von Stents oder Mikrokathetern bringt die gittergesteuerte, gepulste Durchleuchtung scharf abgegrenzte Konturen ins Durchleuchtungsbild. Dank der hohen Bildqualität ist die Untersuchungszeit für den Patienten wesentlich reduziert worden. Der katheterisierte Patient kann dann unmittelbar zum MR daneben transportiert werden, um - inklusive der Darstellung von Weichteilen - zu überprüfen, ob die Intervention erfolgreich war.
Die bei Verwendung von MR-Verfahren hoher Feldstärke mögliche hochauflösende Bildgebung bietet eine optimale Visualisierung von Strukturen. Zusammen mit Echtzeitbildgebung ist es für klinisches Personal möglich, Strategien für die Positionierung von Kathetern unter MR-Überwachung zu untersuchen und zu entwickeln. Das interaktive Scannen mit dem Intera I/T bietet Echtzeitmanipulation des Bildkontrasts und Mess-ebenengeometrie, die es zusammen mit hervorragenden angiographischen Funktionen erlaubt, Planungs- und endovaskuläre Verfahren effektiv auszuführen.

Beim Intera IT können Chirurgen und interventionelle Radiologen beim Einsatz MR-kompatibler Instrumente sogar Interventionen im Tunnel durchführen. Mit einem Magnet, der einen kürzeren und offeneren Tunnel als andere interventionelle MR-Scanner besitzt, bildet der Intera I/T den Standard in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Patientenzugang.

Der Intera 1.5 T-Scanner kann mit der Intera I/T Standard-, der Intera I/T-Neurochirurgie- oder der Intera I/T-Kardiovaskularkonfiguration ohne jede Einschränkung in der Funktionalität für interventionelle Verfahren verwendet werden. Beide Systeme sind für den Routinebetrieb auch komplett voneinander unabhängig einsetzbar, ohne jegliche Einschränkungen.

Quelle: Presseservice PHILIPS Medical Systems Austria 

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