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Radiologie 29. März 2006

Draufschauen ist besser als durchschauen

Das „Draufschauen“ auf ein gedrucktes Bild bringt – im Vergleich mit der„klassischen Betrachtung“ eines Röntgenfilmes – Arzt und Patienten vier Vorteile: Gesteigerte Qualität durch erhöhte Diagnosesicherheit; mehr Zeitgewinn durch verkürzte Entscheidungswege; höhere Patientenzufriedenheit durch einfachere Informationsbereitstellung für den Patienten und eine verbesserte Lebensqualität, da keine Wiederholungsuntersuchungen anfallen.

Jedes digitalisierte Röntgen-, CT- oder MR-Bild, auf A3-Format gedruckt, wird den Ansprüchen an eine bestmögliche medizinische Dienstleistung gerecht. In Abwandlung eines bekannten Zitates kann man sagen: „Ein gedrucktes Röntgenbild sagt mehr als jeder Film!“ Die Darstellung des zu untersuchenden Organs oder Knochens ist dank anderer Rekonstruktions-Algorithmen und hoch auflösender Bildschirme präziser, als sie selbst bei einem optimalen Röntgenbild auf Film erzielbar ist. Die skalierbare Nachbearbeitung erlaubt es, verdächtige Stellen zu vergrößern bzw. Kontraste zu vertiefen.

Auswahl der besten Aufnahmen

Der Radiologe kann aus einer großen Anzahl von Bildern die aussagekräftigsten heraussuchen und entsprechend bearbeiten. Er erhält damit präzise Informationen, so dass Sicherheit und Qualität der Diagnose steigen. Patienten müssen keine Wiederholungsaufnahmen durchführen. Dieser Umstand bringt dem ganzen Gesundheitssystem eine bedeutende Entlastung.
Die hohe Aussagekraft der gedruckten Röntgenbilder verkürzt nicht nur die Wege zur richtigen Therapie, sondern erleichtert auch die Kommuni-kation zwischen Arzt und Patient. Medizinische Informationen sind damit auch Laien leichter verständlich zu vermitteln. Man benötigt keine Schaukästen mehr, zumal die Bilddokumentation durch Farbe verstärkt ist. Die Vorzüge des digitalisierten Röntgens sind so überzeugend, dass diese Technologie bereits bei über 350 Instituten und Praxen in Deutschland und Österreich installiert ist. Welch faszinierende Einblicke diese Untersuchungstechnologie erlaubt, zeigt vor allem der Multi-Slice-CT, der pro Sekunde vier Bilder aufnehmen kann. Dank der verkürzten Scanzeit und der Möglichkeit, dünnere Schichten zu akquirieren, können mit dem Multi-Slice-CT auch schwierigste Befunde erstellt werden. Möglich ist die Rekonstruktion von 2,5 mm dünnen Multi-Slice-CT-Schichten gegenüber konventionellen, 10 mm dicken CT-Schichten.

Zuweisende Ärzte, die ihre Patienten zu digitalisierten Radiologen schicken, bekommen eine zusätzliche Sicherheit. Sie erhalten Untersuchungsdokumente, die in den abgedruckten Bildern besonders hervorgehoben und gekennzeichnet sind. Dadurch können sie den schriftlichen Untersuchungsbericht noch leichter als bisher nachvollziehen.

In der Regel ist der Einstieg in eine neue Technologie mit einem größeren finanziellen Aufwand verbunden. Die Digitalisierung des Röntgens bildet dabei eine Ausnahme. Die Investition in ein Digitalsystem ist kostenneutral. Denn jeder Ausdruck von digitalen Bildern auf dem übersichtlichen A3-Format ist kostengünstiger als die Herstellung der Filme. Selten harmonieren die zwei Ziele, hohe Qualität und dennoch geringere Kosten, so ideal wie bei digitaler Befundung und Archivierung. Die Kombination digitalisierter Technik mit dem Papierdruck stellt eine ökonomisch sinnvolle und effiziente Investition dar. Diese Technologie ist das hervorragende Ergebnis einer jahrelangen Zusammenarbeit von Röntgenologen, Medizin- und Computertechnikern. Die Errungenschaften der modernen Medizin, der Bild- und Netzwerktechnik wurden in der DICOM Papier-Druck-Lösung für niedergelassene Radiologen und Institute zusammengeführt.

Vertrieben werden diese Systeme in Österreich von der Firma 2-morrow Handels GmbH in Graz, die sich als idealer Partner für alle Radiologen und Diagnoseinstitute versteht. 2-morrow ist in Österreich Marktführer und kann auf eine große Zahl von Referenzprojekten verweisen. Weiters ist 2-morrow für den weltweiten Vertrieb zuständig, ausgenommen Deutschland und USA.

Komponenten des Systems

Das Sortiment umfasst einen Laserdrucker mit höchster Auflösung in Kombination mit DICOM print server. Damit werden medizinische Bilder von höchster Qualität erzeugt. Nicht umsonst sagt der Präsident des Verbandes für Bildgebende Diagnostik Österreich und Leiter des Diagnosticum-Röntgenambulatoriums Gersthof in Wien, Doz. Dr. Michael Stiskal: „Sowohl der zuweisende Arzt als auch der Patient können sicher sein, dass sie mit dem digitalen Röntgen die bestmögliche verfüg-bare Technologie für die digitale Befunderstellung und Dokumentation zur Verfügung haben.“ Das digitalisierte Röntgen bietet auch ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Spitälern bzw. Instituten und Ärzten sowie den niedergelassenen Ärzten. Ist auch das „Reinschauen“ (in den Computer) besser als das „Durchschauen“? Welche Vorteile und welchen Nutzen Zuweiser und Patienten davon haben, darüber berichten wir im nächsten FOKUS RADIOLOGIE im Rahmen unserer vierteiligen Serie: „Digitalisiertes Röntgen: präziser, schneller, sicherer.“

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