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Radiologie 29. März 2006

Die vielseitige Welt der Osteoradiologen

Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder bestimmen die Welt der Osteoradiologie. Auch in diesem Teilgebiet der bildgebenden Diagnostik haben Magnetresonanz- und Computertomographie den Schritt über die Grenzen des klassischen Röntgen schon längst ermöglicht. Einblick in das Leistungsspektrum gibt dieser Fokus im Rahmen des NETWORK RADIOLOGIE. Über die Fortschritte bei der Früherkennung von Arthrosen informieren Prof. Dr. Herwig Imhof und Dr. Iris Nöbauer-Huhmann, Wien (Seite 34). Die Einschätzung des Frakturrisikos bei Osteoporose erläutert OA Dr. Christian Krestan, Wien, in seinem Beitrag auf Seite 36. Hohe Treffsicherheit bei Wirbelsäuleninterventionen ist durch neue technische Entwicklungen möglich, wie Prof. Dr. Andreas Herneth, Wien, im Interview ausführt (Seite 38).
Bei der Behandlung von Knorpelschäden durch Zelltransplantation steht dem Chirurgen der Radiologe zur Seite. Prof. Dr. Siegfried Trattnig und Dr. Stefan Marlovits, Wien, sind ein solches Team (Seite 40).
Zu den häufigsten Indikationen für Zuweisungen an den Radiologen zählen Schmerzen im Knie, denen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Welche Stärken dabei die MRT hat, berichtet Prof. Dr. Martin Breitenseher, Wien (Seite 42). Entzündliche bzw. destruktive Veränderungen an Gelenken exakt zu beurteilen und damit rheumatische Erkankungen einer frühzeitigen Behandlung zuzuführen, ist eine weitere Aufgabe der Osteoradiologen, die Prof. Dr. Franz Kainberger, Wien, in seinem Beitrag ausführt (Seite 45).
An der Wirbelsäule werden radiologisch-interventionelle Techniken vorwiegend aus diagnostischen Gründen praktiziert. Eine der therapeutischen Optionen stellt die Vertebroplastie zur Schmerzbefreiung bei Wirbelkörperbrüchen dar. Wie diese bei Zuweisern noch wenig bekannte Technik funktioniert, erklärt Dr. Manfred Gschwendtner, Linz, im Interview mit NETWORK RADIOLOGIE. Die beachtliche Erfolgsrate liegt bei 90 Prozent.
Die Themen dieses FOKUS Osteo-radiologie stellen nur einen Auszug der Leistungspalette dieses Spezialgebietes dar. Im Laufe dieses Jahres wird NETWORK RADIOLOGIE in einem zweiten Teil über weitere Einsatzmöglichkeiten der bildgebenden Diagnostik beim Stütz- und Bewegungsapparat berichten. Einblick in die neuesten Entwicklungen auch auf diesem Gebiet wird wiederum der European Congress of Radiology (ECR) 2004 vom 5. bis 9. März 2004 in Wien geben.

Herbert Hauser, Ärzte Woche 38/2001

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