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Radiologie 1. Dezember 2008

Radiotherapie der Weichteilsarkome – Teil einer multidisziplinären Strategie

Die Therapie der Weichteilsarkome hat einen radikalen Wandel erfahren, von einer reinen chirurgischen Tumorbehandlung hin zu einer multimodalen, interdisziplinären Therapie, unter Einbeziehung der Strahlentherapie. Die Gründe hierfür sind zum einen auf verbesserte Erkenntnisse in der Tumorbiologie, insbesondere der Strahlensensibilität und zum anderen in der technischen Weiterentwicklung der modernen Strahlentherapie zurückzuführen. Eine optimale Therapie setzt eine gute präoperative Diagnostik, eine gute Operationsplanung und ein onkologisch erfahrenes Team voraus. Maßgeblich entscheidend für die Tumorprognose ist die frühe Diagnose sowie die Tumorresektion weit im Gesunden. Auch nach kompletter Resektion senkt eine adjuvante Radiotherapie die Lokalrezidivrate signifikant und sollte bei einem Großteil der Patienten eingesetzt werden. Ein Verzicht auf die Radiotherapie ist nur bei einer Resektion allseits weit im Gesunden möglich, setzt aber eine hohe Qualität der Chirurgie sowie eine exakte histopathologische Aufarbeitung des Tumors voraus. Patienten mit primär nicht oder fraglich in sano resektablen Tumoren sollten einer präoperativen Therapie zur Verbesserung der Resektabilität zugeführt werden. Neuere Studien haben die Effektivität moderner radioonkologischer Therapie-Schemata belegt. Im Folgenden werden die entsprechenden Tumorstadien vor dem Hintergrund der Operabilität mit unterschiedlichen Therapieansätzen diskutiert.

Hildegard Pape, Klaus Orth, Rainer Engers, Christiane Matuschek, Anja Müller, Karl-Axel Hartmann, Peter Arne Gerber, Guido Lammering, Daniel Habermehl, Roland Fenk, Wilfried Budach, Stephan Gripp, Matthias Peiper, Edwin Bölke, Wiener klinische Wochenschrift

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