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Die Gestaltungen des Wahnsinns bei William Shakespeare

Shakespeare gilt als der große Menschenbeschreiber am Beginn der Neuzeit. Wie bei vielen seiner Zeitgenossen war der Wahnsinn ein ganz zentrales Thema seines Schaffens. Diese Arbeit geht der Frage des kulturgeschichtlichen und gesellschaftlichen Umfeldes nach, aus dem heraus Shakespeare Figuren entwickelt hat, die aus diesem Kontext weit herausragen. Dabei liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der historischen Semantik des Wortfelds des Wahnsinns. Danach wird exemplarisch an der Interpretation der Figuren von Othello, Hamlet, Lear und Macbeth dargestellt, welche klinischen Bilder Shakespeare entwickelt. Während sich Darstellungen von Melancholie, Wahn und Halluzinationen finden, fehlen andere auffällige Krankheitsbilder wie die Schizophrenie, die in der Literatur erst mehr als zwei Jahrhunderte später mit Anbruch der Moderne auftaucht.

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