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Psychiatrie und Psychotherapie 1. September 2007

Psychotherapie und musikinduziertes verändertes Bewusstsein

Ausgegangen wird von einem Krankheitsverständnis, welches Krankheit in erster Linie als ein Verlust von Selbstvertrauen, Akzeptanz und Eingebundensein in ein größeres Ganzes versteht. Demnach hat Therapie Hilfestellungen anzubieten, damit das Getragensein durch diese Werte wachsen kann. Sie tut dies vorzugsweise durch Begleitung des Patienten in ein verändertes Bewusstsein. Der Ansatz der musikalischen Trance als Induktion zu einem veränderten Tageswachbewusstsein wird beschrieben. Die Einordnung innerhalb der Musiktherapie, die bedeutendsten Pfeiler der musikalischen Trance, ihre Entstehungsgeschichte, wissenschaftliche Einbettung und das methodische Vorgehen in verschiedenen Settings werden dargelegt. Erkenntnistheoretische Modelle, Anwendungsmöglichkeiten der Methode für psychotherapeutisch tätige Allgemeinpraktikerinnen und -praktiker und der aktuelle Forschungsstand werden diskutiert. Die musiktherapeutische Balintgruppenarbeit wird skizziert.

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