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v.l.n.r.: Dr. Alexander Kaltenboeck, Chefarzt Georg Psota, Prof. Johannes Wancata (ÖGPP-President elect und Herausgeber der “neuropsychiatrie”)

 Dr. Kaltenboeck

Foto: Dr. Alexander Kaltenboeck   ©PHOTO express

 

Springer Förderpreis der Fachzeitschrift neuropsychiatrie vergeben

Springer-Fachzeitschrift zeichnet den besten wissenschaftlichen Nachwuchs aus | Diesjähriger Nachwuchsförderpreis geht an Dr. Alexander Kaltenboeck

 

Wien | Heidelberg. Die Zeitschrift neuropsychiatrie, vereinigt mit psychiatrie & psychotherapie vergibt jährlich einen Förderpreis für den besten Fallbericht, der im Vorjahr erschienen ist. Die Fachzeitschrift, die im Springer-Verlag in Wien publiziert wird, fördert damit gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs im Fachbereich Psychiatrie. Preisträger im Jahr 2017 ist Dr. Alexander Kaltenboeck für seinen Fallbericht Diagnose eines 22q11.2-Mikrodeletionssyndroms im Rahmen einer neu aufgetretenen psychotischen Symptomatik, erschienen in neuropsychiatrie 2016 (Heft 4/16).  

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v.l.n.r.:  Univ.- Prof. DDr. Hans-Peter Kapfhammer, Vorstand der Univ. Klinik für Psychiatrie u. Psychotherapeutische Medizin Graz und Herausgeber der “neuropsychiatrie”, Dr. Alexander Kaltenboeck, neuropsychiatrie-Förderpreisgewinner 2016, Gabriele Hollinek, Springer-Wien, Chefarzt Prim. Dr. Georg Psota, ÖGPP-Past President


Der Gewinner nahm die Auszeichnung durch Herrn Professor Kapfhammer, einem der Herausgeber der Zeitschrift, entgegen. Das Preisgeld über 1.500 Euro erhielt Herr Dr. Kaltenboeck aus den Händen von Gabriele Hollinek, Leiterin der Journals und Redaktionen von Springer Wien. Die Verleihung fand vergangenen Freitag, 28. April 2017, im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) in Gmunden statt.

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Prof. Hans-Peter Kapfhammer, Dr. Alexander Kaltenboeck, Gabriele Hollinek und Chefarzt Georg Psota


In der Kasuistik beschäftigt sich ein Expertenteam um den Humanmediziner Kaltenboeck mit der genetischen Erkrankung 22q11.2-Mikrodeletionssyndrom, klinisch auch als velokardiofaziales Symdrom oder auch DiGeorge-Syndrom bekannt. Anhand eines Fallberichts über einen 22 Jahre alten Patienten wird seine Erkrankung in Bezug auf verschiedene klinische Auffälligkeiten diskutiert. Eine Expertenjury lobte während der Preisverleihung die besondere Transparenz und die didaktisch herausragende Aufbereitung des Artikels. Beispielhaft sei er für seine differentialdiagnostische Abklärung der psychotischen Zustände. Des Weiteren zeige er laut Jury deutlich auf, dass die Neuropsychiatrie klare Kriterien braucht, wann Patienten auf eine mögliche Mikrodeletion 22q11.2 getestet werden sollten. Der Artikel thematisiere zudem sinnvolle Therapieoptionen.

Dr. Alexander Kaltenboeck studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien sowie Mind, Language and Embodied Cognition an der University of Edinburgh. Zurzeit absolviert er ein Doktoratsstudium am Department of Psychiatry, University of Oxford. Sein besonderes Interesse gilt neurokognitiven Modellen affektiver Erkrankungen und der Frage, wie diese Modelle verschiedene klinisch bedeutsame Aspekte von depressiven Störungen (z.B. antidepressive Effektivität unterschiedlicher Therapien, Therapieresistenz oder verschiedene psychiatrische Komorbiditäten) erklären können.  

Die Springer-Fachzeitschrift neuropsychiatrie, vereinigt mit psychiatrie & psychotherapie ist das offizielle Organ der „Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik“ (ÖGPP) und der „Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP)“. In der Publikation werden Übersichten zu relevanten Themen des Fachs, Originalarbeiten, Kasuistiken sowie Briefe an die Herausgeber veröffentlicht. Regelmäßig erscheinen auch Buchbesprechungen, Neuigkeiten aus den Bereichen Personalia, Standes- und Berufspolitik sowie Kongressankündigungen. Thematisch sind das Fach Psychiatrie und die Methoden der Psychotherapie in allen ihren Facetten vertreten. Die Zeitschrift richtet sich somit an alle Berufsgruppen, die sich mit Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Störungen beschäftigen.

Interessierten Journalisten kann der Volltext Diagnose eines 22q11.2-Mikrodeletionssyndroms im Rahmen einer neu aufgetretenen psychotischen Symptomatik, erschienen in neuropsychiatrie 2016 (Dezember 2016, Volume 30, Issue 4, pp 223–226),kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Springer Medizin (www.springermedizin.de) ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren aus. Springer Medizin ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature.

Kontakt:
Uschi Kidane | Springer Nature | Communications | tel +49 6221 487 8166 |

 

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