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NS-Euthanasie in Österreich von 1938–1945 (Teil 1)

Die Ereignisse – eine Rekapitulation

Die NS-Euthanasie in Österreich ist in den letzten Jahren in den psychiatrischen Szenen des Landes auf unterschiedliche Weise und eher zunehmend thematisiert worden, wenngleich das regional sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein scheint. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die Massenermordungen unter der euphemistischen Bezeichnung „Euthanasie“ oder „Aktion Gnadentod“ vollzogen. Die Aktion wurde auch als Vernichtung lebensunwerten Lebens oder NS-Krankenmorde bekannt. Hintergrund und Grundlage der sog. NS-Euthanasie sind die nationalsozialistische Ideologie und das nationalsozialistische, nicht rechtsstaatliche Regime und seine Vollstrecker in der „gleichgeschalteten“ Gesellschaft.

Die Aktion T4 ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in den Jahren 1940/41 während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. (Die systematische Ermordung „unwerten Lebens“ wurde bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und dem Untergang des „Dritten Reichs“ in anderer Organisationsform (dezentrale Krankenmorde) weiter ausgeübt.) Die stationären Institutionen, v. a. Heil- und Pflegeanstalten, wurden aufgefordert, auf standardisierten Meldebögen alle Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Schizophrenie, Epilepsie, senile Demenz, progressive Paralyse, einer Schwachsinnsform, Enzephalitis, Chorea Huntington oder anderen neurologischen „Endzuständen“ und langen Aufenthalten sowie geisteskranke Rechtsbrecher zu melden.

Abstract

In Austria, euthanasia by the Nazis (National Socialists, NS) has been increasingly discussed in the psychiatric setting throughout the country in different ways in recent years, although there seem to be significant regional differences. During the time of the NS, mass murders were performed under the euphemistic term “euthanasia” or “mercy killing”. The action was also known as the destruction of life unworthy of life, called NS medical murders. The background and fundamentals of the so-called NS euthanasia are the NS ideology and the unconstitutional NS regime with its executors in a society forced to be obedient.

Action T4 is a term that became common after 1945 for the systematic murder of more than 70,000 people with mental and physical disabilities in 1940–1941 during the time of the NS in Germany. [The systematic murder of “unworthy life” was further used in other organization forms (decentral medical murders) until the unconditional surrender of the Wehrmacht and the dissolution of the Third Reich.] The inpatient institutions – in particular, medical and nursing homes – were asked to report using standardized reporting forms all patients with the diagnosis schizophrenia, epilepsy, senile dementia, progressive palsy, type of craziness, encephalitis, Huntington's or other neurological “end states” and extended stays as well as mentally sick lawbreakers.

Vorbemerkung

Die NS-Euthanasie in Österreich ist in den letzten Jahren in den psychiatrischen Szenen des Landes auf unterschiedliche Weise und eher zunehmend thematisiert worden, wenngleich das regional sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein scheint. Das Spektrum der Modi dieser Thematisierungen ist breit und reicht von aspektereicher und interdisziplinärer Forschung (wie in Tirol, [ 1 ]) über das Angebot professioneller Unterstützung bei der Konfrontation mit Opfergeschichten in Familien [ 2 ] bis zu gemeindenahen Initiativen des Wachhaltens der Erinnerung in Vorarlberg [ 3 ] und schließt repräsentative Bemühungen der österreichischen Fachgesellschaft (ÖGPP) auf nationaler (Jahrestagungen 2013, 2014 und 2015) und internationaler Ebene (WPA International Congress 2013 in Wien, Core Symposium CS-17) ein. In dieser Fachgesellschaft haben deren Arbeitsgruppen Geschichte bzw. Ethik bei der 26. Tagung der Vorgängergesellschaft (ÖGNP) 2000 gemeinsam zuerst davon gehandelt. [ 4 ], wobei ein Überblick über die bis dahin erfolgten Vergegenwärtigungen angestrebt wurde. Das jetzt verfügbare Wissen zu rekapitulieren und den Überblick für die zurückliegenden 15 Jahre zu wiederholen, ist das Anliegen dieses Beitrages.

Was hat sich von 1938/39 bis 1945 ereignet?

Hintergrund und Grundlage der sog. NS-Euthanasie sind die nationalsozialistische Ideologie (mit der von dieser übernommenen Rede vom Lebensunwert mancher Menschen) und das nationalsozialistische, nicht rechtsstaatliche Regime und seine Vollstrecker in der „gleichgeschalteten“ Gesellschaft. Die allgemeine Geschichte der NS-Euthanasie ist seit Langem geschrieben und in repräsentativen Werken auch in deutscher Sprache zugänglich, zum Beispiel: „The Origins of Nazi Genocide. From Euthanasia to the Final Solution“ von Henry Friedlander, 1995 (deutsch 1997, [ 5 ]) und „Doctors under Hitler“ von Michael Kater, 1989 (deutsch 2000, [ 6 ]). In Österreich haben zuerst Wolfgang Neugebauer [ 7 ]) und Michael Hubenstorf [ 8 ] schon in den 1980er Jahren darüber publiziert. Von den Psychiatern ist wenige Jahre später Hartmann Hinterhuber [ 9 ] mit seinem die Tiroler Ereignisse beschreibenden Buch „Ermordet und vergessen“ hervorgetreten. (Auf diesen Publikationen baut v. a. der erste Teil dieser Arbeit auf. Der Übersichtlichkeit halber werden die einzelnen Quellen nicht noch einmal angeführt. Die weiteren Teile fußen auf eigenen Erhebungen sowie den Verhandlungen des Symposions „Gesellschaft und Psychiatrie in Österreich 1945–1970“ 2014 in Krems. Insofern es sich um allgemeine lexikalische Quellen handelt, werden diese nicht angegeben.

Den Beginn der NS-Euthanasie markiert das (im Herbst rückdatierte) Datum des sog. „Führererlasses“ vom 1. September 1939, d. i. das Datum des Kriegsbeginns, in dem Hitler seinen Begleitarzt Karl Brandt (1904–1948, hingerichtet) und den Leiter der Kanzlei des Führers Philipp Bouhler (1899–1945, Suizid in amerikanischer Haft) beauftragte, „die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann“: kein Gesetz, sondern eine in einem totalitären System wirkmächtige und als geheime Anordnung handhabbare Äußerung des „Führers“ auf einem privaten Briefpapier. Was mit erheblichem logistischem Aufwand folgte, erfolgte im Geheimen, ohne vollständig geheim zu bleiben.

Der erste rasch einsetzende Vorgang wird allgemein als T4-Aktion bezeichnet, nach der Berliner Adresse des zentralen Büros in der Tiergartenstraße 4. Die stationären Institutionen, v. a. Heil- und Pflegeanstalten, wurden aufgefordert, auf standardisierten Meldebögen alle Patienten und Patientinnen mit der Diagnose Schizophrenie, Epilepsie, senile Demenz, progressive Paralyse, einer Schwachsinnsform, Enzephalitis, Chorea Huntington oder anderen neurologischen „Endzuständen“ und langen Aufenthalten sowie geisteskranke Rechtsbrecher zu melden. In manchen Institutionen, möglicherweise solchen, deren Direktionen als nicht vertrauenswürdig gegolten haben, erschienen Kommissionen aus dem „Altreich“, die diese Meldebögen nach der Aktenlage ausgefüllt haben. Diese Meldebögen wurden dann von der Zentrale an jeweils drei sog. T4-Gutachter mit der Aufgabe verteilt, im Hinblick auf Diagnose und Arbeitsproduktivität (in der Anstalt) über Tod oder Leben zu entscheiden. Diese Entscheidung erfolgte offensichtlich sehr oberflächlich und weitab von einer irgendwie kritischen Beurteilung.

Sieben Österreicher als T4-Gutachter tätig

Etwa 40 mehr minder prominente Psychiater waren als solche T4-Gutachter über unterschiedliche Zeiträume neben ihren Hauptämtern tätig, darunter 7 Österreicher, in alphabetischer Reihenfolge: Oskar Begusch (1897–1944, Direktor der Steirischen Anstalt Feldhof in Graz); Hans Bertha (1901–1964, zur damaligen Zeit v. a.in der Wiener Gesundheitsverwaltung und als neurologischer Primarius tätig, 1944/45 amtierender Direktor Am Steinhof in Wien); Rudolf Lonauer (1907–1945, Suizid mit seiner ganzen Familie, Direktor der oberösterreichischen Anstalt Niedernhart in Linz und der Tötungsanstalt Hartheim); Ernst Sorger (1892–1945, Suizid, Nachfolger von Begusch) – alle 4 waren aus der Grazer Universitätsklinik unter Fritz Hartmann (1871–1937) hervorgegangen (ebenso der auch im zuständigen Ministerium in Berlin sehr einflussreiche Maximinian de Crinis, 1889–1945, Suizid gemeinsam mit seiner Frau, zur damaligen Zeit Ordinarius in Berlin, der jedenfalls in die Beratungen über diese Tötungen involviert war); daneben Erwin Jekelius (1905–1952 in sowjetischer Haft, zur damaligen Zeit in der Wiener Gesundheitsverwaltung und Am Steinhof bzw. Spiegelgrund in Wien tätig, ursprünglich Heilpädagoge), der aus der Innsbrucker Klinik hervorgegangene Otto Reisch (1891–1977, ab 1940 Vorstand der Grazer Klinik) und der Internist Anton Fehringer (1903–1994). Keiner von diesen wurde nach 1945 wegen dieser Gutachtertätigkeit gerichtlich zur Rechenschaft gezogen.

Diese Gutachtertätigkeiten sollten für das ganze Reichsgebiet von drei auch nebenamtlichen Obergutachtern kontrolliert werden: Werner Heyde (1902–1964, Suizid nach endlicher Inhaftierung, zur damaligen Zeit Leiter der medizinischen Abteilung von T4 und Klinikvorstand in Würzburg), Paul Nitsche (1876–1947, hingerichtet, Direktor einer sächsischen Anstalt) und der im zuständigen Ministerium tätige Herbert Linden (1899–1945, Suizid).

T4-Gutachter entschieden im Hinblick auf Diagnose und Arbeitsproduktivität in der Anstalt über Tod oder Leben

Auf der Grundlage dieses Entscheidungsprozesses erfolgte dann aus der Zentrale die Weisung zur gruppenweisen Deportation der Kranken „im Auftrag des Reichs-Ko(miss)ärs für Verteidigung in eine nicht genannte Anstalt“ (so der Stempeleintrag auf den wenigen im Krankengeschichtenarchiv verbleibenden Aktenstücken in der Wiener Anstalt. Die eigentlichen Krankengeschichten mussten bei der Deportation mitgeschickt werden. Diese haben sich zumindest zum Teil in einem DDR-Archiv erhalten und befinden sich derzeit im Deutschen Bundesarchiv in Berlin. Der Vorgang war überall der gleiche). Im Raum Österreich erfolgte die Deportation unter Umständen über Zwischenaufenthalte v. a. in Niedernhart in Linz nach Hartheim, wo die Ermordung unmittelbar erfolgte. Die Todesnachrichten an die Angehörigen wurden zur Verschleierung von verschiedenen Absenderadressen abgeschickt. Auf diese Weise wurden die Anstalten weitgehend entleert. So verlor z. B. die Wiener Anstalt in den etwa eineinhalb Jahren, die die T4-Aktion gelaufen ist, über 3000 Patientinnen und Patienten (von über 4000 im Jahr 1939).

Widerstand

Genereller Widerstand gegen die Tötungsaktion erfolgte in Österreich von keiner psychiatrischen Seite, wohl von kirchlicher Seite. Am Bekanntesten sind die Proteste der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern, Betreiber der Salzburger Pflegeanstalt in Schernberg, Sr. Anna Bertha Königsegg (1883–1948), die daraufhin mehrmals verhaftet und schließlich mit einem Gauverbot belegt wurde, und die Silvesterpredigt 1941 des St. Pöltner Bischofs Michael Memelauer (1874–1961): „Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.“ Diese Predigt wurde zwar nach der Einstellung der T4-Aktion gehalten, hat aber wohl trotzdem im Hinblick auf die dezentrale Fortsetzung der Tötungen in den Anstalten Bedeutung. Zumindest in manchen Anstalten hat es aber Gegenaktionen unterschiedlicher Art gegeben, von vorsorglichen Entlassungen bis zu förmlichen Protesten der Leitung. Vermutlich auch durch die gute Dokumentation in den Akten des Prozesses gegen Dr. Hans Cermak (1892–1975) als Leiter des Gesundheitswesens im Gau Tirol-Vorarlberg (in Haft seit Mai 1945, verurteilt 1949, wegen guter Führung unter Anrechnung der Untersuchungshaft schon 1950 aus der Haft entlassen), in dem der Direktor der Tirolischen Anstalt in Hall Ernst Klebelsberg (1883–1957) Zeuge war, ist belegt, dass dieser gemeinsam mit dem Vorstand der Klinik in Innsbruck Helmut Scharfetter (1893–1979) gegen den ersten Deportationsauftrag protestierte und dadurch die (schreckliche) Erlaubnis erwirkte, Streichungen von der Deportationsliste vorzunehmen. Er tat dies und rettete dadurch über 100 Kranke, akzeptierte damit aber gleichzeitig die Deportation der anderen Hälfte [ 9 ].

>> Genereller Widerstand gegen die Tötungsaktion erfolgte in Österreich von keiner psychiatrischen Seite

Aus den drei Universitätskliniken scheint es keine direkten Deportationen gegeben zu haben. Sowohl der schon erwähnte Innsbrucker Ordinarius Helmut Scharfetter als auch der Wiener Klinikvorstand Otto Pötzl (1877–1962) scheinen ihre Vorbehalte gegen die ‚Euthanasie‘ in ihrem unmittelbaren Wirkungsfeld in konkretes, Kranke beschützendes Verhalten umgesetzt zu haben.

Die Deportationen in die zentralen Tötungsanstalten konnten nicht geheim gehalten werden. Der als Gegner des nationalsozialistischen Regimes prominente Bischof von Münster Clemens August Graf Galen (1878–1946) predigte im Sommer 1941 gegen die Tötungen. Sein Text wurde im ganzen Reichsgebiet verbreitet. (Mehrere norddeutsche Geistliche wurden dafür zum Tod verurteilt und hingerichtet. Der Bischof war dafür zu prominent. Es ist bezeugt, dass Hitler die Abrechnung mit ihm nach dem Krieg vorhatte.) Die Wirkung war so stark, dass Hitler im August 1941 die T4-Aktion durch mündliche Anordnung stoppte.

Dezentrale Anstaltsmorde

Aber es folgten nun die sog. dezentralen Anstaltsmorde. Dabei sind zwei Verfahrensweisen zu unterscheiden: zum einen die überall erhöhte Sterberate durch Hunger und Vernachlässigung (der z. B. in der Wiener Anstalt eine ähnlich hohe Zahl von Kranken zum Opfer fiel wie bei den Deportationen im Rahmen der T4-Aktion [ 10 ], zum anderen aber massenhafte direkte Ermordungen durch Gift (v. a. Barbiturate) und elektrischen Strom, die – offenbar gebunden an die Aktivität bestimmter Personen – auf bestimmte Anstalten beschränkt geblieben zu sein scheinen. Sie sind v. a. durch strafrechtliche Erhebungen und Prozesse nach 1945 dokumentiert: in den beiden niederösterreichischen Anstalten Gugging und Mauer-Öhling in Verbindung mit Emil Gelny (1890–1961, 1945 in den vorderen Orient geflüchtet); in der oberösterreichischen Anstalt Linz-Niedernhart in Verbindung mit deren Direktor Rudolf Lonauer, dessen von Hans Cermak gewünschte Aktivität in Hall in Tirol durch hinhaltende Argumente von Ernst Klebelsberg verhindert werden konnte [ 9 ]; in der Kärntner Psychiatrie in Klagenfurt in Verbindung mit dem Leiter der Männerabteilung dort, Franz Niedermoser (1901–1946, hingerichtet).

Die NS-Euthanasie von Kindern in den sog. Kinderfachabteilungen, die einem eigenen Ablauf unterlegen war, kann hier nur angedeutet werden. Während sie für die Wiener Städtische Nervenklinik für Kinder Am Spiegelgrund sehr gut untersucht und auf verschiedene Weise dokumentiert ist [ 11 – 13 ] und im Zusammenhang mit den späten strafrechtlichen Erhebungen gegen Heinrich Groß (1915–2005) und aufgrund literarischer und theatralischer Bearbeitungen des Themas eine breite Öffentlichkeit erreicht hat (zusammengefasst in [ 4 ]), ist für die Grazer Einrichtung wenig publiziert [ 14 ] und keine strafrechtliche Konsequenz, außer der Inhaftierung des Direktors des Feldhof Ernst Sorger 1945, bekannt.

Fazit für die Praxis

  • Die NS-Euthanasie in Österreich ist in den letzten Jahren in den psychiatrischen Szenen des Landes auf unterschiedliche Weise und eher zunehmend thematisiert worden, wenngleich das regional sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein scheint.
  • Hintergrund und Grundlage der sog. NS-Euthanasie sind die nationalsozialistische Ideologie und das nationalsozialistische, nicht rechtsstaatliche Regime und seine Vollstrecker in der „gleichgeschalteten“ Gesellschaft.
  • Die allgemeine Geschichte der NS-Euthanasie ist seit Langem geschrieben und in repräsentativen Werken auch in deutscher Sprache zugänglich, zum Beispiel: „The Origins of Nazi Genocide. From Euthanasia to the Final Solution“ von Henry Friedlander und „Doctors under Hitler“ von Michael Kater.
  • In Österreich haben zuerst Wolfgang Neugebauer und Michael Hubenstorf darüber publiziert.
  • Von den Psychiatern ist zuerst Hartmann Hinterhuber mit seinem die Tiroler Ereignisse beschreibenden Buch „Ermordet und vergessen“ hervorgetreten.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

E. Gabriel gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. Haring C (2014) Forschung und Gedenken am Beispiel von Hall in Tirol. Vortrag bei der Plenarsitzung „NS-Euthanasie in ihrer gegenwärtigen Bedeutung in Gesellschaft und psychiatrischer Szene in Österreich“, 14. Jahrestagung der ÖGPP, Gmunden
  2. Oberlerchner H, Stromberger H (2011) Die Klagenfurter Psychiatrie im Nationalsozialismus. Psychiat Psychother 7:7–10
  3. Lingg A (2014) Wachhalten – am Beispiel Vorarlberg. Vortrag bei der Plenarsitzung „NS-Euthanasie in Österreich in ihrer gegenwärtigen Bedeutung in Gesellschaft und psychiatrischer Szene in Österreich“, 14. Jahrestagung der ÖGPP, Gmunden
  4. Gabriel E (2001) Die Bedeutung der NS-Euthanasie in der Gegenwart der österreichischen Psychiatrie. Neuropsychiatrie 15:92–97
  5. Friedlander H (1997) Der Weg zum NS-Genozid. Von der Euthanasie zur Endlösung. Berlin Verlag, Berlin
  6. Michael Kater (2000) Ärzte als Hitlers Helfer. Europa Verlag, Hamburg
  7. Neugebauer W (1983) Zur Psychiatrie in Österreich 1938–1945: „Euthanasie“ und Sterilisierung. In: Weinzierl E, Stadler KR (Hrsg) Justiz und Zeitgeschichte. Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Institutes für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften, S 197–285
  8. Hubenstorf M (1988) Kontinuität und Bruch in der Medizingeschichte. Medizin in Österreich 1938 bis 1945. In: Stadler F (Hrsg) Kontinuität und Bruch 1938–1945-1955. Beiträge zur österreichischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Jugend und Volk, Wien, S 299–322
  9. Hinterhuber H (1995) Ermordet und vergessen. Nationalsozialistische Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten in Nord- und Südtirol. VIP Verlag für Integrative Psychiatrie, Innsbruck
  10. Schwarz P (2002) Mord durch Hunger – „Wilde Euthanasie“ und „Aktion Brandt“ in Steinhof in der NS-Zeit. In: Gabriel E, Neugebauer W (Hrsg) Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien Teil II. Böhlau Verlag, Wien, S 113–142
  11. Dahl M (1998) Endstation Spiegelgrund. Die Tötung behinderter Kinder während des Nationalsozialismus am Beispiel einer Kinderfachabteilung in Wien 1940–1945. Erasmus Verlag, Wien
  12. Häupl W (2006) Die ermordeten Kinder vom Spiegelgrund. Gedenkdokumentation für die Opfer der NS-Kindereuthanasie in Wien. Böhlau Verlag, Wien
  13. Berger E (Hrsg) (2007) Verfolgte Kindheit. Kinder und Jugendliche als Opfer der NS-Sozialverwaltung. Böhlau Verlag, Wien
  14. Weiss N (2006) Im Zeichen von Panther und Schlange. KAGes Verlag, Graz

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