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Patientenautonomie bei fraglicher Urteilsfähigkeit. Psychiatrische Palliativpatientin verweigert onk

Entscheidungsprozesse über die Intensität der gegen den Tumor gerichteten Therapiemaßnahmen sind bei Patienten mit weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen komplex und oft eine große Herausforderung. Benefit, aber auch mögliche Nebenwirkungen der Therapie müssen bei begrenzter Lebenserwartung unter dem Aspekt der Lebensqualität ernsthaft gegeneinander abgewogen werden. Erschwert wird die Frage um das beste Wohl des Patienten, wenn dessen Einsichts- und Urteilsfähigkeit fraglich und seine autonome Willensäußerung zu bestimmten Therapiemaßnahmen angezweifelt werden muss. In diesem Case-report wird eine 60-jährige Patientin mit exulzerierendem Brustkrebs, Hirnmetastasen und einer langjährigen unbehandelten Schizophrenie vorgestellt, die jegliche Antitumor-Therapie ablehnt. Wie kann im betreuenden Palliative-Care Team die bestmögliche Entscheidung für und mit ihr gefunden werden. Medizinische, ethische und rechtliche Aspekte werden diskutiert.

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