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Der Traum und das Unbewusste in der analytischen Psychologie

Traumtheorien und Theorien des Unbewussten bedingen sich gegenseitig. Jung’sche Traumtheorien werden im Zusammenhang mit der Theorie des persönlichen-, kollektiven- und neurobiologischen Unbewussten beschrieben, Träume als Ausdruck selbstregulatorischer, emotionaler und Sinn gebender Prozesse verstanden. Im Traum werden persönliche Komplexe bearbeitet, aber auch seelische Entwicklungen und Neuorientierungen z. B. im Zusammenhang mit Sinnkrisen sichtbar. Manche Träume weisen als individuelle Gestaltungen kollektiver „Menschheitsthemen“ große Ähnlichkeit zu mythologischen Darstellungen auf. Der therapeutische Umgang mit Träumen in der Analytischen Psychologie wird an Hand von Traumbeispielen dargestellt.

Abstract

Dream theories and theories about the unconscious belong together. Jung’s theories about dreams relate to theories about the individual, the collective and the neurobiological unconscious. Dreams are understood as expressions of selfregulation, emotional processes and processes providing meaning. Dreams deal with individual complexes, with psychological development and orientation, e.g. in times of crises (of meaning). Some dreams, especially as individual creations of collective “Menschheitsthemen” are very similar to myths. How to “work” with dreams in analytical psychology will be described via “dream examples”.

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