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Trauma und Psychose – Teil 2

Epidemiologische Studien eignen sich in besonderer Weise, den potentiellen Zusammenhang von frühkindlichen Traumatisierungen und nachfolgender psychotischer Symptombildung zu untersuchen. Als primäres Outcome-Kriterium fungiert bei diesem Ansatz die Prävalenz von nicht-klinischen psychotischen Symptomen bei traumaexponierten Personen im Vergleich zu nicht traumatisierten Kontrollgruppen aus der Allgemeinbevölkerung. Mittlerweile existiert eine Fülle von methodisch guten epidemiologischen Studien, die diesen Zusammenhang für Populationen in der Kindheit, in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter überzeugend belegen. Im Anschluss hieran stellen sich einerseits Fragen, über welche psychologischen, psychosozialen und neurobiologischen Mechanismen ein erhöhtes Psychoserisiko früher Traumatisierungen vermittelt werden kann, und andererseits Fragen, welche Faktoren den Übergang dieser mehrheitlich subklinischen psychotischen Symptome in klinisch relevante Formen psychotischer Störungen bestimmen. Sowohl theoretische Modelle als auch empirische Daten aus ersten Studien werden dargestellt.

Univ. Prof. Dr. med. Dr. phil Hans-Peter Kapfhammer, Neuropsychiatrie 1/2013

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