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Aufmerksamkeitsmangel und Hyperaktivität bei Schülern – Wissensstand, Ressourcen und Kooperation betroffener Berufsgruppen

GRUNDLAGEN: Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist mit einer Prävalenz von 3–7 %eine der häufigsten Störungen des Schulalters. Obwohl die Störung in der Schule ein großes Problem darstellt, beschäftigen sich nur wenige Studien mit den beteiligten Berufsgruppen wie Klassenlehrern, Beratungslehrern, Schulärzten und Schulpsychologen. Ziel dieser Arbeit war es daher, den Wissensstand zu ADHS und die Ressourcen der betroffenen Berufsgruppen zu erfassen und zu erheben, welche Kommunikationsstrukturen zur Verfügung stehen.

METHODIK: Insgesamt 124 Personen wurden mit einem selbst erstellten Fragebogen befragt.

ERGEBNISSE: Der Wissensstand aller Berufsgruppen scheint zufrieden stellend. Schulpsychologen und Beratungslehrer können ihre Ressourcen und die Kooperationsmöglichkeit besser nützen als Schulärzte und Klassenlehrer. Die Ergebnisse dokumentieren weiter, dass zwischen den Berufsgruppen Schnittstellen vorliegen.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es wird die Bildung eines Netzwerks empfohlen.

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