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Massive medikamentöse Triebdämpfung

In Österreich wurde vom Kinderarzt Andreas Rett von den 60er- bis zum Ende der 80er-Jahre im großen Stil das Medikament Epiphysan zur Triebdämpfung in der Psychiatrie eingesetzt. Das berichtete der südtiroler Radiosender RAI-Bozen heute. Rett war über viele Jahre Leiter der Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder am Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel in Wien.

Im Zuge von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck 1980 gegen die umstrittene Kinderpsychiaterin Nowak-Vogel habe Rett die Verwendung des Medikaments Epiphysan schon zur Triebdämpfung gerechtfertigt. Er begründete dies zu dem Zeitpunkt mit seinen eigenen Erfahrungen über 17 Jahre beim Einsatz des Medikaments an 500 behinderten Personen.

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