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Psychologische Störungen des autobiografischen Gedächtnisses – Einflüsse von Trauma, Dissoziation und PTSD

Funktionstüchtige neuropsychologische und neurobiologische Gedächtnissysteme sind die Voraussetzung für die Kohärenz und Kontinuität einer Selbststruktur in der biographischen Entwicklung. Das autobiographische Gedächtnis ist die ontogenetisch jüngste und strukturell höchste Stufe des episodischen Gedächtnisses, das zusammen mit dem semantischen Gedächtnis das explizite oder deklarative Gedächtnis umfasst und von mehreren Subsystemen des impliziten Gedächtnisses unterschieden wird. Das autobiographische Gedächtnis ist speziell in dissoziativen Störungen beeinträchtigt. Die dissoziative Amnesie wird epidemiologisch, klinisch, verlaufsorientiert und ätiopathogenetisch dargestellt. Eine breite Differenzialdiagnose gegenüber anderen psychischen, neurologischen und internistischen Störungen ist vorzunehmen. Da der klinische Dissoziationsbegriff stark in einen traumatologischen Bedingungskontext gestellt wird, schließt sich eine Darstellung des Zusammenhangs von Trauma und traumatischer Erinnerung im Allgemeinen und PTSD und Traumagedächtnis im Speziellen an.

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