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Auswirkung der Einführung von Niederflurbetten an der gerontopsychiatrischen Aufnahmestation auf die Häufigkeit der Anwendung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen bei dementen PatientInnen nach dem UbG

Zwangsmaßnahmen stellen einen Qualitätsindikator in der psychiatrischen Behandlung dar und unterliegen in Österreich einer strengen rechtlichen Kontrolle durch das Unterbringungsgesetz (UbG). Freiheitsbeschränkende Maßnahmen stellen nach der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) einen Eingriff in die Menschenrechte dar, betreffen insbesondere das Grundrecht der Freiheit (Art. 5) und sollten so weit als möglich vermieden werden. An der 3. Psychiatrischen Abteilung des SMZ Baumgartner Höhe, Wien, wurden im Jahr 2008 7 Krankenbetten durch Niederflurbetten (NFB) an der gerontopsychiatrischen Station ersetzt. Die Hypothese war, dass der Einsatz von NFB zu einer Reduktion körpernaher Beschränkungsmaßnahmen bei dementen PatientInnen führt.

Mag. Petra Kurka-Pröglhöf, Petra Weiland-Fiedler, Sabine Krause, Vera Pfersmann, Psychiatrie & Psychotherapie 1/2011

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