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Akzeptanz der rauchfreien Psychiatrie bei Patienten und Mitarbeitern – Evaluation einer Strukturmaßnahme

Die hohe Raucherprävalenz unter Patienten und Mitarbeitern an psychiatrischen Einrichtungen macht deutlich, wie schwierig es ist, notwendige Regulationen zum Rauchverhalten im Sinne eines Nichtraucherschutzes einzuführen. Vor Einführung einer "rauchfreien Psychiatrie" wurde an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen ein demokratischer Prozess initiiert. Eine erste Umfrage zur Notwendigkeit von Rauchregulationen erbrachte bei einer hohen Rücklaufquote eine Mehrheit für Rauchregulationen. Darauf konstituierte sich ein Arbeitskreis zur Ausarbeitung der Rauchregulationen und einer Dienstvereinbarung, die auch Hilfestellungen für entwöhnungswillige Raucher einschloss. Nachfolgende Befragungen dokumentierten eine große Akzeptanz der Maßnahmen und eine steigende Zahl von Nichtrauchern. Zusammenfassend wird deutlich, dass es möglich ist, Rauchrestriktionen in einer psychiatrischen Klinik einzuführen, wenn die Mitarbeiter in diesen Prozess eingebunden sind.

Friederike D. Wernz, Hubertus M. Friederich, Gerhard Buchkremer, Anil Batra, Wiener Medizinische Wochenschrift

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