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Psychodynamische und interaktionelle Aspekte bei chronischem Schmerz

Chronische SchmerzpatientInnen zeigen nicht selten ein auffälliges Krankheitsverhalten und erzeugen damit im Behandlungsteam eine Reihe von oft sehr belastenden negativen Gefühlen wie Ärger, Hilflosigkeit und Frustration. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit spezifischen Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen, wie sie in Zusammenhang mit chronischem, therapeutisch unbefriedigend beeinflussbarem Schmerz häufig auftreten. Nach einer kurzen, zusammenfassenden Darstellung psychodynamischer Faktoren für die Entstehung von Schmerzsyndromen soll anhand des Fallberichts einer Patientin mit Bandscheibenvorfall und einer sogenannten „psychogenen Überlagerung” der Vorgang der depressiven Somatisierung, wie ihn G. Rudolf [1] beschreibt, ausführlich diskutiert werden. Erst wenn die Bedeutungen des Interaktionsmusters bzw. des Beziehungsgeschehens verstanden werden können, kann ein angemessener und therapeutisch wirksamer Umgang mit dem bzw. der Patientin gelingen.

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