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Psychiatrie und Psychotherapie 26. November 2010

Begegnungen – Transkulturelle Aspekte bei der Gestaltung des Affektiven von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis

Vorraussetzung für die Darstellung des Affektiven ist eine Erklärung von Emotionen, wie sie sich ausdrücken, und welche Funktionen sie auf den verschiedenen Ebenen des Individuums, der dyadischen Beziehung und der Gruppe und Kultur haben. Aufbauend wird die Veränderung von Emotionen und Affektivität in der schizophrenen Erkrankung, und deren Auswirkungen auf Emotionserkennung, Ausdruck, Wahrnehmung und Erfahrung des Selbst, dargestellt. Die emotionale Verarbeitung der Veränderung im Kulturvergleich wird aus ethnografischer und epidemiologischer Sicht betrachtet. Anhand von einzelnen Studienbeispielen werden besonders die Unterschiede zwischen individualistischen und kollektivistischen Kulturen, deren Emotionserkennung und Bewertung und den daraus entstehenden subjektiven Erklärungsmodellen herausgearbeitet. Untermauert mit einzelnen kulturspezifischen Beispielen wird ein tabellarischer Vergleich angestellt, der die Unterschiede zwischen den Rahmenbedingungen der beiden oben genannten kulturellen Schwerpunktgruppen aufzeigt.

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