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Psychiatrie und Psychotherapie 26. November 2010

Wie viel Gehirn braucht der Affekt?

Bildgebende Verfahren und affektive Symptome bei Schizophrenie: Affektive Störungen sind Kernsymptome der Schizophrenie. Neuronale Korrelate dieser Veränderungen können mit molekularen, strukturellen und funktionellen Methoden der Bildgebung des Gehirns untersucht werden.

In dieser Übersichtsarbeit werden Bildgebungsstudien vorgestellt, mit dem Schwerpunkt auf affektive Symptome und Veränderungen in der emotionalen Verarbeitung bei schizophrenen Patienten. Studien mit Positronenemissionstomographie (PET) wiesen molekulare Veränderungen der dopaminergen und serotonergen Neurotransmission in jenen Hirnteilen nach, die mit der Repräsentation und Verarbeitung von affektiven Zuständen und Emotionen befasst sind. Untersuchungen mit struktureller und funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) zeigten deutliche regionale Volumensreduktionen der grauen Substanz und Veränderungen in der neuronalen Reaktivität limbischer und frontaler Hirngebiete.

Diese Bildgebungsdaten spezifizieren die biologischen Grundlagen der affektiven und emotionalen Veränderungen bei Schizophrenie.

Priv.-Doz. Dr. med. Lanzenberger Rupert, Hackhofer Simon, Kranz Georg, Kasper Siegfried, Psychiatrie & Psychotherapie 3/2010

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