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Von Geschäftsmenschen, Arbeitenden, Liebenden

Die gegenwärtige Wirtschafts-/Gesellschaftskrise vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen, die der Autor prägnant beschreibt. Die wesentliche Ursache liegt im gesellschaftlichen Makrobereich. Psychotherapie kann über ihre bewährten Verfahren zur Befreiung und Stabilisierung von Menschen einwirken. Fragen von Identität, Sinn und Normen sind wichtig in der Therapie. Und doch sollten Psychotherapeut(inn)en sich diesbezüglich auch bescheiden können. Wesentliche Auswirkungen der Krise beziehen sich auf die Rollen und Teilidentitäten: als Geschäftsmensch, als Arbeitender, als Liebender. Für den psychotherapeutischen Umgang mit der Krise braucht man eine "kontraintuive" Sprache sowie sozialpsychologische Konzepte und psychologische Konzepte wie Triebtheorie, Psychoanalyse, Narzissmustheorie, auch wenn diese nicht präzise genug ist, sowie die Bindungstheorie. Der Autor skizziert die Reaktion der Menschen, wenn die Lebenssicherheit schwindet oder zerstört wird.

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