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Unterbringungen und Beschränkungen an einer psychiatrischen Abteilung: 2003-2006

Über die Jahre 2003 bis 2006 wurden in einer psychiatrischen Abteilung die Aufnahmen nach dem Unterbringungsgesetz (UBG) und die Beschränkungen der Patienten dokumentiert. Die Quote der Unterbringungen stieg im Untersuchungszeitraum von 29,4% auf 33%, die Quote der Aufnahmen mit mindestens einer Episode von Beschränkung von 2,6% auf 5,6% aller Aufnahmen.
Die Rate der Unterbringungen stieg von 320/100.000 Einwohner im Jahre 2003 auf 411/100.000 Einwohner im Jahr 2006, die Rate der Aufnahmen, die mit mindestens einer beschränkenden Maßnahme einhergingen, von 28,6/100.000 Einwohner auf 69,3/100.000 Einwohner.
Die Dauer der Unterbringungen betrug über den gesamten Zeitraum im Mittel 8,6 Tage, der Median lag bei 3 Tagen.
Die Dauer der Beschränkungen (Fixierungen) betrug im Mittel 132 Minuten, der Median 45 Minuten.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans Rittmannsberger, Christian Foff, Thomas Zaunmüller, Psychiatrie & Psychotherapie 3/2009

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